23.10.2017. Mumbai Tag 2

Wir schlafen alle bis fast halb acht du begeben uns dann auf gemütlichem Weg zur Dachterrasse hoch, wo wir uns an einen der Frühstückstische setzen. Es ist herrlich ruhig, aber schon recht warm und vor allem, sehr tropisch.
Wir bestellen dasselbe wie am Vortag, trinken Kaffee und unterhalten uns über die Pläne des heutigen Tages. Danach kehren wir in unser Zimmer zurück und ich schreibe Blog, sortiere Bilder, verwalte Buchungen und Konto, telefoniere mit Peter wegen der Verschiffung von Chennai nach Kuala Lumpur tippe Mails, usw. Denn auch diese Arbeiten müssen erledigt werden.
Tobi studiert in der Zeit die Karten von Indien und schaut sich ein paar wichtige Sachen dazu an, Bennet schreibt Mails und arbeitet wie ich auch, an den Verschiffungsterminen und telefoniert mit den Agenten der zuständigen Firma.
So sind wir alle mit unseren eigenen Sachen beschäftigt und die Zeit vergeht wie im Fluge.
Es ist kurz vor zwölf, bis wir uns alle auf den Weg machen, um etwas zu Mittag zu essen.

Wir gehen in unser Restaurant des Vertrauens wo wir Porotta, Panner Masala, Chicken Manchuraj und Szechuan Veg Rice bestellen. Das Essen ist hervorragend und günstig.
Danach machen wir uns auf den Weg zum Geld wechseln, weil wir noch so viele nepalische Rupien haben. Bei der Wechselstube treffen wir auf eine Schweizerin, die sechs Monate als Hebamme im Norden von Indien gelebt hat und jetzt auf Besuch ist.

Wir unterhalten uns eine Weile mit ihr und verabschieden uns dann wieder, da sie sich wieder auf den Weg macht.

Auch wir machen uns nach dem Geld wechseln wieder auf den Weg zurück ins Hotel, laden die Kohle ab und ziehen mit der Kamera im Gepäck, wieder los.

Bennet bleibt im Zimmer und arbeitet noch eine Weile am Pc, während wir gemütlich die Strandpromenade hinunterbummeln.

Unterwegs laufen wir ein Stück am Strand entlang und halten nach ein paar Metern schockiert inne. Der ganze Strand ist so zugemüllt, es ist eine Schande! Überall liegt Plastik herum, billige Schmuckketten, Schuhe, Seile, alte Netze, usw. Dazwischen hüpfen die Krähen herum, picken kleinere Plastikteile heraus die fressen. Wir finden es schrecklich, über alle Masse total daneben und verstehen nicht, wie der Mensch so etwas zulassen kann.
Ich denke an die Umwelt, die Meeresbewohner und die Vögel, die den ganzen Müll unabsichtlich fressen und daran jämmerlich zu Grunde gehen.
Ich betrachte die Menschen um mich herum und staune über die unglaubliche Ignoranz und Selbstbezogenheit und es macht mich sehr traurig.
Wir verlassen den Strand wieder und schauen uns noch ein bisschen um, ehe wir zurück zum Hotel gehen. Unterwegs kaufen wir noch drei Stück Torte, weil heute der letzte Tag mit Bennet ist.

Dann gehen wir hoch zum Zimmer, schnappen uns Bennet und ziehen wieder los. Mit einem Cab fahren wir zum Gate of India, weil es am Abend so schön beleuchtet ist, geniessen die feierliche Stimmung nach dem Diwali und gehen anschliessend essen.
Zurück im Hotelzimmer hauen wir noch das Dessert rein, der absolut geil ist und plaudern noch eine Weile. Ich bin zu müde um noch Blog zu schreiben und verschiebe es auf den nächsten Tag.

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