22.10.2017. Citysightseeing in Mumbai Tag 1

Wir stehen um sieben Uhr auf, frühstücken auf der Dachterrasse unseres Hotels und geniessen die schöne Aussicht über der Stadt und die morgendliche Ruhe. Die Luft ist noch angenehm kühl und eine leichte Brise geht.
Es gibt Omeletts mit Toast, Kaffee und je eine Banane.

Nach dem Frühstück kehren wir kurz aufs Zimmer zurück und machen unsere Sachen parat, für unsere Citysightseeing Tour durch die Stadt.

Wir gehen hinunter und verabschieden uns von Bennet, der sein Auto reparieren und putzen will und laufen los. Man stellt sehr schnell fest, dass die Briten hier einen grossen Einfluss hatten. Die alte Architektur ist vom englischen Baustil geprägt und man hat teils das Gefühl, man würde durch London spazieren, wären da nicht all die Tuc Tuc’s und Inder.

Wir machen uns auf den Weg zum Gate of India und staunen nicht schlecht, als wir die vielen Leute sehen, die überall rumstehen. Alle Inder wollen mit uns Selfies machen, keine Ahnung was das für ein Spleen ist, dass sie ständig mit Europäern auf einem Bild sein müssen. Es nervt total, man kann kaum alleine einen Schritt machen, also fangen wir an, Geld dafür zu verlangen, was sie ziemlich schnell wieder vertreibt.

Nur ein einziger bezahlt die zwanzig Rupien die wir verlangen, also halten wir für ein Foto hin.

Später gehen wir in einem Café eins trinken, da es draussen schon ziemlich heiss ist.
Als wir wieder aus dem Laden rauskommen, laufen wir die Strassen entlang Richtung Bahnhof und treffen dabei auf alte Autos und ein Schweizer Paar, das ebenfalls ein bisschen rumreist. Hans und Sonja kommen aus Zürich und reisen für eine Woche in Indien.
Wir freuen uns, Schweizer zu treffen und kommen sofort ins Gespräch mit den beiden, was dann bei einem Kaffee im Starbucks endet.
Wir bleiben lange sitzen und tauschen Erfahrungen und Erlebnisse aus, da die beiden auch schon oft gereist sind.

Später verabschieden wir uns dann von den beiden und setzen unseren Weg Richtung Bahnhof fort, der als UNESCO Welterbe gilt. Beeindruckend mit seiner Grösse und den alten Mauern ist er allerweile. Wir betreten die alte Bahnhofshalle und bestaunen das geschäftige Treiben, dass sich hier abspielt. Man stellt sehr schnell fest, dass es die besser betuchten Menschen sind, die sich das Zugfahren leisten können. Die Menschen sind alle gut gekleidet und mit grösstenteils mit der ganzen Familie unterwegs.

Wir gehen noch ein bisschen herum, schauen uns die Züge an und verlassen den Bahnhof wieder um uns auf den Rückweg des Hotels zu machen. Unterwegs essen wir noch eine Kleinigkeit und treffen uns dann mit Bennet auf dem Zimmer.

Wir ruhen uns ein bisschen aus, waschen unsere Kleider von Hand, duschen und machen uns nach sieben Uhr abends auf den Weg zu einem kleinen Restaurant, das ich bei Trip Advisor gesehen habe.

Dort essen wir fantastisch und über alle Masse günstig zu Abend und schlendern durch die Einkaufsstände, die um die spätere Uhrzeit noch geöffnet haben. Tobi kauft sich noch ein Paar kurze Hosen, weil seine schon recht kaputt sind.
Später setzen wir uns auf die Mauer beim Meer und geniessen die wunderschöne Aussicht auf die Skyline, Mumbai’s.
Danach kehren wir zurück ins Hotel und hauen uns aufs Ohr.

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