21.10.2017. Wir kommen endlich in Mumbai an

Wieder klingelt der Wecker in den frühen Morgenstunden und nachdem wir uns endlich auf ein Hotel geeinigt haben, treten wir die letzte Etappe Richtung Mumbai an.
Wir steigen in unsere Fahrzeuge und fahren los und kommen dabei gut durch den leichten Morgenverkehr.

Leider dauert es nicht lange und Bennet verliert schon wieder Diesel. Wir müssen anhalten und ihm helfen, die Stelle abzudichten. Leider sind die Schläuche die er vom Mechaniker erhalten hat, voll für den Arsch und halten nicht. Als wir die Stelle abgedichtet haben, geht die Fahrt weiter. Bei den Mautstationen herrscht schon viel Betrieb und wir zahlen um die hundertfünfundzwanzig Rupien für die Strasse, ungefähr knapp zwei Franken.

Ich mache mich auf die Suche nach einem Kaffee, jedoch gibt es nur Tee. Ich bestelle mir einen Becher gekochtes Wasser und schmeisse unseren Instant Kaffee rein, der mich wenigstens ein bisschen aufweckt.

Danach geht die Fahrt weiter, doch mit Bennet kommen wir nicht vorwärts, weil er wieder Diesel verliert. Wieder halten wir an und helfen ihm, wieder fahren wir ein paar Kilometer und er verliert wieder Diesel. Irgendwann bleibt seine Karre dann ganz stehen, weil er keinen Sprit mehr hat. Doch Tobi und ich haben unser Abschleppmaterial in weiser Voraussicht draussen gelassen, falls wir Bennet wieder abschleppen müssen.
Also hängen wir ihn an und ziehen ihn bis zur nächsten Tankstelle, wo er tanken und seine Leitung reparieren kann.

Als er wieder startklar ist, fahren wir weiter Richtung Mumbai.
Der Verkehr wird zwar dichter, jedoch sind die Strassen so gut, dass wir super vorankommen.

In unserem Hotel etwa hundert Meter vom Meer entfernt, angekommen, beziehen wir sogleich unser Dreibettzimmer.

Hungrig gehen wir etwas essen, zum Glück gibt es gleich eine Pizzeria um die Ecke.
Sauteuer aber gut, eine erfrischende Abwechslung zum indischen Food.
Danach gehen wir zurück zum Zimmer, ruhen uns aus und chillen ein bisschen.
Später macht sich Bennet auf den Weg um die Ersatzteile für seine Karre aufzutreiben, während Tobi und ich an der langen Promenade am Meer entlang, flanieren gehen.
Wir geniessen den weiten Blick aufs Meer, haben wir es seit dem Iran nicht mehr zu Gesicht bekommen, atmen die salzige Luft ein und geniessen die friedliche Atmosphäre.
Es sind viele Leute unterwegs, den heute ist der letzte Tag des Diwali Festivals.

Wir setzen uns auf die langgezogene Betonmauer und lassen die Beine und die Seele baumeln, geniessen den wunderschönen Sonnenuntergang und machen uns anschliessend auf den Rückweg zum Hotel.

Duschen, Kleider waschen und Blog schreiben ist angesagt und eigentlich bin ich viel zu müde, jedoch ruft die Pflicht.

Also mache ich mich an die Arbeit, sortiere die Bilder der letzten Tage und haue meine Finger in die Tastatur, damit ihr wieder etwas zu lesen habt. 😊

Später hauen wir uns dann aufs Ohr.

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