20.10.2017. Von Sanchi nach Nashik

Unser Wecker klingelt um fünf Uhr morgens und völlig verschlafen setzen wir uns um sechs Uhr ins Fahrzeug und fahren los. Vor uns liegt eine lange Strecke und der Verkehr ist am frühen Morgen um einiges besser, als im Verlaufe des Tages.
Die kühle Luft ist herrlich angenehm, es dauert noch eine Weile bis die Sonne aufgeht.
Es hat viele Hunde auf der Strasse und wir müssen mehr als wachsam sein, um sie nicht zu überfahren. Dasselbe gilt auch für die Kühe, die völlig zufrieden mitten auf der Strasse chillen und wiederkäuen.
Langsam geht die Sonne auf und wir sind trotz den guten Strassen, noch nicht weit gekommen. Bennet verliert immer mal wieder Diesel, deshalb müssen wir des Öfteren anhalten und eine neue Klemme setzen.
Da immer noch Diwali ist, sehen wir viele Kühe die aussehen wie ein Christbaum an den Weihnachten. Die Hörner sind bunt bemalt und sie haben so Klimbim Zeugs auf dem Kopf, es sieht zum Schiessen aus! Tobi und ich lachen uns fast kaputt!
Wir treffen auf unserer Fahrt auf echte Kamelkarawanen, welche beladen sind mit Lämmern, Textilien und anderem, sowie den kleinen Kindern der Besitzer.
Diese gemütlichen Tiere lassen sich auch von hektisch hupenden Indern nicht aus der Ruhe bringen, ganz egal was auch geschieht.
Bei einer kleinen indischen Raststätte machen wir einen kurzen halt um etwas zu essen. Ich bestelle Samosas für uns und es geht nicht lange, bis ein alkoholisierter Inder uns auf die Nerven geht. Wir versuchen ihn zu ignorieren, was nicht einfach ist, weil er uns ständig auf die Pelle rückt, essen fertig und machen uns wieder auf den Weg.
Unterwegs verläuft die Fahrt relativ ereignislos, ausser ständigem Ausweichen und Hupen, beinahe Kühe und Hunde überfahren. Gegen den frühen Nachmittag halten wir an einem Restaurant an und bestellen Masala Reis, Cheera Reis und Dahl Roti zum Essen.
Das Essen ist sehr gut und die Leute freundlich und offen. Unsere Karre ist natürlich wieder mehr als auffällig zwischen all den Mahindra’s und so dauert es nicht lange, bis wir wieder nach unserer Herkunft, usw. gefragt. werden. Ich bin zu müde um zu antworten, Tobi übernimmt das.

Nach dem Essen fahren wir weiter und nach ein paar Stunden wird es dunkel.
In Nashik angekommen ist es schon nach neunzehn Uhr, wir sind schon wieder mehr als zwölf Stunden gefahren und haben dabei etwas mehr als fünfhundert Kilometer hinter uns gebracht.

In einem Hotel machen wir Halt, checken ein und nehmen uns ein Zimmer für die Nacht.
Danach gehen wir zu einem nahgelegenen Restaurant wo wir Garlic Naan, FVeg fried Rice und Butter Chicken mit Roti bestellen. Das Essen ist der Hammer und günstig noch dazu.
Nach dem Essen machen wir uns auf den Rückweg, gehen duschen und fallen todmüde ins Bett.

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