26.09.2017. Wir kommen in Kathmandu an

Es ist eigentlich viel zu warm um draussen zu schlafen, wir schwitzen und auch unser kleiner Ventilator, bringt viel zu wenig Abkühlung.

Kurz bevor die Sonne aufgeht, gelingt es mir erst, zu schlafen. Tobi geht es ebenso wie mir, auch er hat letzte Nacht nicht viel Schlaf abbekommen.
Um sieben Uhr stehen wir auf, an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Der Verkehr auf der Hauptstrasse ist viel zu laut, die Lkw’s hupen ohrenbetäubend laut, die Bremsen quitschen und die Anhänger rumpeln. Wir geben es auf und stehen auf. Während Tobi duscht, bereite ich das Frühstück vor, welches aus gebratenen Eiern, Käse und Wurst besteht. Nicht gerade das Gesündeste, aber besser als gar nichts.
Nach dem Frühstück räumen wir unsere Sachen zusammen und fahren los, weiter Richtung Kathmandu. Der Verkehr ist die Hölle, viel zu oft müssen wir einem Bus oder Lkw ausweichen, der uns auf unserer Spur viel zu schnell entgegenkommt.
Die Strassen zum Teil in miesem Zustand und es hat viel zu viel Verkehr. Wir kommen nur langsam voran, ständig blockiert ein Bus oder Lkw die Strasse.
Wir folgen einem breiten, reissenden Fluss, der durch das Tal zwischen den hohen Bergen donnert. Links und rechts von uns, ragen die Berge steil in die Höhe, jedoch ist die Sicht zu wenig klar, um mehr sehen zu können.
Stunden später schlägt uns der dichte Stadtverkehr von Kathmandu entgegen, die Strasse besteht hauptsächlich nur noch aus Schotterpiste mit riesigen Schlaglöcher und dichter Staub trübt uns die Sicht. Eigentlich hatten wir ursprünglich den Plan, zu einer Garage zu fahren, wo man gleichzeitig auch günstig im Auto übernachten kann, jedoch hat die, über die Feiertage geschlossen. Bennet schickt uns die Adresse seines Hostels und wir fahren ebenfalls dorthin. Wir treffen ihn kurze Zeit später wieder und freuen uns sehr.
Wir können für umgerechnet zwölf Franken ein Doppelzimmer nehmen, was uns hervorragend passt. Da ich ziemliche Kopfschmerzen habe, lege ich mich erst mal eine Weile hin und ruhe mich aus, während Tobi und Bennet sich um die Ameisenplage in unserem Auto kümmern.
Zum Glück ist es nicht so schlimm wie damals in Australien, da war damals wirklich die Hölle losgebrochen. Später treffen wir uns zu dritt auf einen Kaffee, ehe wir uns auf den Weg zu einer Autogarage machen, um wegen einem Ölwechsel und unseres immer noch defekten Reifens zu fragen. Leider befindet sich in nächster Nähe nur eine Ford Garage, welche uns die Adresse von einer Toyota Garage, am anderen Ende der Stadt mitteilt. Also verlassen wir die Garage wieder und machen uns auf den Weg zu einem Tempel.
Unterwegs treffen wir auf viele Mönche und im grossen Tempel wo Buddha, Shiva und Krishna als Statuen oberhalb einer Treppe thronen, wimmelt es nur so von Menschen. Der Anblick ist schlichtweg unglaublich, besonders die Mönche mit ihren roten Roben, welche im Singsang ihre Mantras wiederholen, faszinieren mich.
Wir geniessen den harmonischen Anblick, ehe wir in einen Laden unterhalb des Tempels gehen, um dort unsere Om mani Padme Hum Fänchen zu kaufen, sowie ein Pack Räucherstäbchen.
Es ist schon Abend, als wir in einer Gasse abseits der Hauptstrasse ein kleines gemütliches Restaurant finden und uns etwas zu essen bestellen.
Bennet bestellt sich einen Burger, Tobi sich Shanghai Noodles und ich mir Lemon Chicken mit Reis, dazu bestelle ich für uns alle noch einen Teller Büffel Momo, wo sich jeder bedienen kann. Das Essen ist sehr fein und langsam kühlen auch die Temperaturen ab.
Wir bleiben noch eine Weile sitzen und unterhalten uns, bevor wir uns auf den Rückweg zum Sparkling Turtles Backpacker Hostel machen, wie unsere Unterkunft heisst.
Dort angekommen, wünschen wir Bennet eine gute Nacht, ziehen uns auf unser Zimmer zurück und ich fange an, den Blog zu schreiben, während Tobi die Abrechnungen der letzten Tage macht.
Draussen kläffen die Hunde und im Zimmer ist es viel zu warm. Es gibt weder einen Deckenventilator noch eine Klimaanlage, jedoch hoffen wir jetzt, dass es mit den geöffneten Fenstern ein wenig abkühlt.

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