23.08.2017. Wir verlassen Bagan und fliegen zurück nach Yangon

Früh am Morgen werden wir von meinem Handywecker geweckt. Draussen dämmert es gerade und wir beide würden am liebsten liegen bleiben, so müde sind wir noch.

Wir packen alle unsere Sachen ein und vergewissern uns, dass wir nichts vergessen haben. Zum letzten Mal frühstücken wir in unserem Hotel, hauen am Buffet nochmals richtig rein und geniessen das feine Essen. Danach kehren wir auf unser Zimmer zurück und chillen noch ein bisschen.

Pünktlich um halb neun verlassen wir unser Zimmer gehen runter zur Rezeption, wo uns unser bestelltes Taxi schon erwartet. Wir verabschieden uns von Astrid, die auch schon auf uns gewartet hat. Wir werden sie sehr vermissen aber die fünfzehn Tage die wir zusammen mit ihr gereist sind, sind absolut spitze gewesen. Wir haben viel erlebt, viel gelacht und die Freude über dieses wunderschöne Lad geteilt.

Aber wie man so schön sagt: Man sieht sich immer zweimal im Leben!

Nachdem wir unsere schweren Rucksäcke in den Kofferraum des Taxis gehievt haben, steigen wir ein und fahren zum Flughafen von Nyung Uu, ein kleiner Provinzflughafen.

Dort angekommen können wir gleich einchecken und unser Gepäck aufgeben.

Wir vertreiben uns die Zeit mit Shopping, wobei wir nichts gekauft haben ausser ein paar Postkarten und bald ist es Zeit ins Gate zu gehen.

Kurz nach halb zehn können wir in unser Flugzeug steigen, eine Propellermaschine die für etwa achtzig Personen Platz hat. Mit viel Rüttel und Geschüttel geht los und schon kurze Zeit später, befinden wir uns hoch über den Wolken.

Der Flug dauert insgesamt eine Stunde und vierzig Minuten und verläuft relativ ruhig.

In Yangon angekommen, erwartet uns Regen und sehr tropische Verhältnisse. Nachdem wir der Meute von Taxifahrern ausgewichen sind machen wir uns zu Fuss zum Busterminal auf, welches ungefähr einen Kilometer weit entfernt ist. Mit dem Bus fahren wir ins Stadtzentrum, unser Hostel liegt nämlich mitten in Chinatown. Es ist eines meiner Lieblingsviertel hier in Yangon, weil die Atmosphäre hier einfach irgendwie anders ist.

Alle sind beschäftigt mit irgendetwas, ständig am Kochen, rüsten oder sonst irgendetwas am Tun. Es riecht nach feinem Streetfood und die Menschen sind freundlich und grüssen uns.

Natürlich habe ich von Yangon noch nicht alles gesehen, aber bisher gefällt es mir hier wesentlich am besten.

Im Hostel angekommen, können wir sogleich unser winzig kleines Zimmer beziehen.

Wir nutzen den Nachmittag dafür, ein paar Sachen in Delhi zu organisieren, Blog zu schreiben und hochzuladen, dass dank sehr miesem Internet ewig dauert und meine Nerven strapaziert, Postkarten zu schreiben die vermutlich nie ankommen werden und den morgigen Tag zu planen.

Am Abend treffen wir uns spontan mit Steffi, wo wir schon in Mandalay unterwegs waren und mit Moh, meine liebe burmesische Freundin.

Wir verbringen zu viert einen tollen Abend, lachen viel und plaudern, essen sehr gut und geniessen ein kühles Bier.

Besser können wir den Tag definitiv nicht ausklingen lassen.

 

 

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