20.08.2017. Bagan Tag 1

Heute haben wir bis halb neun ausgeschlafen und uns dann mit Astrid zum Frühstück getroffen. Das Buffet war voll mit feinen Speisen und nach einem Spiegelei und einer ordentlichen Tasse Kaffee, geht es uns wunderbar und wir sind zufrieden.

Nach dem Frühstück ziehen wir uns auf unser Zimmer zurück und organisieren die Rückreise von Bagan ins über sechshundert Kilometer entfernte Yangon. Unsere Zeit hier in Myanmar neigt sich leider langsam dem Ende zu, am fünfundzwanzigsten August, werden wir nämlich nach Delhi zurückfliegen.

Ich buche uns für umgerechnet hundertachtzig Dollar einen Inlandflug für den dreiundzwanzigsten August. Danach besprechen wir noch ein paar wichtige Dinge für den weiteren Verlauf unserer Reise und ich nütze das Wifi, um die letzten Blogbeiträge hochzuladen. Astrid hat sich in der Zwischenzeit schon einen Elektroroller kurz E-Bike gemietet und ist nach Old Bagan gedüst.

Auch wir machen uns am frühen Nachmittag auf die Socken und mieten so ein E-Bike.

Tobi fährt und ich mache es mir hinter ihm gemütlich und geniessen den Fahrtwind, der uns entgegenweht. Die Sonne kommt hinter den dunklen Wolken hervor und brennt uns heiss auf die Köpfe. Ich bin froh, dass ich mich noch eingeschmiert habe, bevor wir losgefahren sind. Wir fahren an den vielen verschiedenen Tempel der Tempelanlage von Bagan vorbei, deren Mauern aus alten Ziegelsteinen bestehen.

Die Stadt Bagan ist eine historische Königsstadt in Myanmar mit über zweitausend Sakralgebäuden aus Ziegelsteinen. Der von den Tempeln bestandene Bereich erstreckt sich über ca. 36Km2 in einer steppenhaften Landschaft, und bildete eine der grössten archäologischen Stätten Südostasiens.

Unterwegs zu den Tempeln, treffen wir auf Astrid und zu dritt fahren wir Richtung Old Bagan.

Wir fahren zuerst zu einem grossen Tempel wo sich im Inneren auf jeder seiner vier Seiten, drei Buddha Statuen befinden. Sie sind gross und golden, stehen aber in düsteren Räumen wo wenig Licht hereinfällt.

Nach diesem Tempel essen wir in einem kleinen gemütlichen Restaurant zu Mittag und Tobi und ich beschliessen dann, etwas alleine herumzuziehen. Da ich in meinem ganzen Leben noch nie E-Bike gefahren bin, nutze ich einen grossen Kiesplatz dazu, Slalomlinien und Vollbremsungen zu üben, während Tobi sich bestens amüsiert.

Nach erfolgreichem Lernen machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Hotel, wobei wir uns noch ein paar der alten Tempel anschauen, die sich im Abendlicht geradezu anbieten, fotografiert zu werden.

Wir fahren von einem zum anderen und ich mache noch ein paar Bilder.

Zurück im Hotel verabreden wir uns mit Astrid auf neunzehn Uhr und nutze die Zeit, um den heutigen Blog zu schreiben und die Bilder zu sortieren.

Pünktlich um neunzehn Uhr, gehen wir zu dritt Abendessen, geniessen ein kühles Bier und plaudern über die Ereignisse des Tages.

Bald ist es schon wieder spät und wir kehren zurück auf unser Zimmer, putzen uns die Zähne und gehen schlafen.

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