09.08.2017. Erster Tag in Nyaung Shwe

Unsere Fahrt mit dem Bus dauert insgesamt ungefähr zehn Stunden. Am Morgen um drei Uhr, hält unser Fahrer an, damit wir uns die Zähne putzen und auf die Toilette gehen können.

Dankbar für die kurze Pause, stehen wir zu dritt draussen und plaudern. Timo, ein Deutscher der ebenfalls alleine reist, schliesst sich uns an. Nach der zwanzigminütigen Pause müssen wir auch schon wieder einsteigen und weiter geht die Fahrt. Ein paar Kilometer vor Nyaung Shwe, unserem Reiseziel bei Inle Lake, hält der Fahrer an und erklärt uns, dass wir von da an, mit dem Tuc Tuc weiterfahren müssen. Etwas verwirrt stehen wir draussen, von dem hat uns nämlich niemand was gesagt. Im Gegenteil, unsere Guides haben uns am Busbahnhof noch extra gesagt, der Bus fahre bis Nyaung Shwe. Glücklicherweise steht unser Tuc Tuc aber shcon bereit und wir steigen ein und fahren damit Richtung Inle Lake. Auf der Fahrt dorthin, müssen wir noch umgerechnet neun Dollar Eintritt bezahlen, für das wir uns fünf Tage beim Inle Lake aufhalten dürfen. Von dem haben wir ebenfalls nichts gewusst, aber was soll’s…

Timo steigt bei seinem Hotel aus und wir fahren weiter, zu unserem Hotel, dem Royal Nyaung Shwe. Die Nacht kostet umgerechnet sechsundzwanzig Franken und es ist blitz blank sauber und wunderschön. Ein bisschen Luxus, den wir uns verdient haben.

Astrid und ich sind begeistert! An der Rezeption teilen sie uns mit, dass wir um acht Uhr, unsere Zimmer beziehen können und wir verbringen die folgende Stunde damit, uns durch das Frühstücksbuffet zu futtern. Wir sind todmüde von der langen Reise und als es acht Uhr wird, holen wir unsere Schlüssel an der Rezeption und gehen auf unsere Zimmer. Timo hat leider nicht so viel Glück, er muss bis vierzehn Uhr nachmittags warten, bis er endlich in sein Zimmer kann. Tobi und ich fallen sofort ins Bett und schlafen die nächsten vier Stunden tief und fest, weil wir so müde sind.

Im Verlauf des Nachmittags setze ich mich mit Astrid zusammen um die Pläne für die nächsten Tage zu besprechen, da man hier echt viel anschauen kann.

Als wir uns alle ein bisschen einig sind, verlassen wir zu dritt das Hotel und Astrid und ich gehen auf direktem Weg in den Spa um uns für umgerechnet zehn Dollar eine Pediküre verpassen zu lassen, die unsere Füsse nach der langen Wanderung vor zwei Tagen, echt verdient haben.

Gegen sieben Uhr gesellt sich dann auch der Timo zu uns und wir gehen zu viert essen. Bei uns gleich um die Ecke gibt’s einen Italiener und wir geniessen frische, hausgemachte Pasta, Steinofenpizza, lokales Bier und tolle Gespräche.

Der Abend geht schnell rum und schon bald, fallen wir müde ins Bett.

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