01.08.2017. Delhi Tag 4, Geld wechseln und Packen

Am heutigen Morgen geht es Tobi schon viel besser und nach einem guten Frühstück und einer Vitamintablette, machen wir uns auf den Weg zum Stadtzentrum, um einen ATM aufzusuchen und Geld abzuheben.
Die Idee entpuppte sich leider als nicht so einfach, wie gedacht. Die meisten ATM’s akzeptierten unsere Karten nicht, zudem konnte man nicht mehr als Hundertfünfzig Franken abheben, pro Bezug.
Da wir aber am Freitag nach Myanmar fliegen um für drei Wochen als Rucksacktouristen durchs Land zu reisen, brauchten wir unbedingt Bargeld. In Myanmar an Bargeld zu kommen, ist nämlich etwa so schwierig wie im Iran.

In Delhi gibt es an die zweihundert Bankomaten alleine in der Innenstadt und wir klappern sehr viele von ihnen ab. Mehr oder weniger erfolglos.

Am Schluss sind wir so genervt das wir das Tuk Tuk nehmen und damit ins Botschaftenviertel fahren, um dort zu einem ATM zu gehen, der funktionieren könnte. Und das mit Erfolg, denn dieser funktioniert tadellos.

Wir sind erleichtert und machen uns mit dem Geld auf den Weg, zum Connaught Place, wo wir es in Dollar umwechseln wollen. In der Wechselstube angekommen, setzen wir uns hin und verhandeln mit dem Herrn hinter dem Tresen den Wechselkurs. Schlussendlich sind alle zufrieden und nach einem offerierten Kaffee und den Dollarscheinen in den Taschen, sind wir zufrieden. Wir machen uns auf den Rückweg zu unserem Hotel und streiten mit dem Tuk Tuk Fahrer wie immer über den Preis. Schlussendlich können wir uns einigen und nach ein paar Mal im Verkehr stecken bleiben, sind wir endlich beim Hotel angekommen.

Das Geld organisieren und Wechseln hat uns fast einen ganzen Tag gekostet!

Nachdem wir unsere Sachen ins Zimmer hochgebracht haben, gehen wir wieder hinunter zum Auto und packen alles ein, was wir für die Reise nach Myanmar benötigen. Die Packliste habe ich schon ein paar Tage zuvor geschrieben, deshalb haben wir einen wunderbaren Überblick. Während wir im Auto herumwerkeln, (ich, hinten und Tobi vorne), stehen wieder fünf Leute um unser Fahrzeug herum. Wir ignorieren sie, heute haben wir keine Nerven für die ständigen, wiederkehrenden Fragen, die uns immer gestellt werden.

Als wir die Sachen in die Taschen gestopft haben, steige ich hinten bei der Hecktür wieder aus. Es stinkt so nach Urin und Fäkalien, dass es einem fast hochkommt. Die Inder urinieren überall hin wie Hunde, es ist echt ekelhaft! Der eine will gleich noch neben unserem Auto an die Mauer pinkeln, doch ich sage ihm, dass er einen Abgang machen soll, weil es mich so graust.

Später im Hotel wollen wir zur Dachterrasse hochgehen um zu Abend zu essen, jedoch sind die Angestellten mit Schreinerarbeiten beschäftigt und die Säge war so laut, dass wir uns entschliessen, den Zimmerservice zu nutzen. Wir bestellen Curry und Chicken Marsala, Reis und Pakora, indischer Fingerfood.

Als das Essen kommt, setzen wir uns damit aufs Bett und schauen Kung Fu Panda 3.

Danach legen wir auf dem Bett all die Sachen aus, die wir nach Myanmar mitnehmen wollen und sortieren unser Zeug. Sinnvolles Packen ist angesagt, da wir wenig Platz für unsere Sachen haben. So vergeht der Abend schnell und bald ist es Zeit, ins Bett zu gehen.

Übrigens: Wir wünschen euch allen einen tollen 1. August!

 

1 Kommentar zu „01.08.2017. Delhi Tag 4, Geld wechseln und Packen

  1. Marlen Renkewitz 3. August 2017 — 15:45

    Was für ein Stress und grossartig bewältigt

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close