28.07.2017. Wir kommen in Delhi an

Am frühen Morgen machen wir uns für die Fahrt nach Delhi bereit und stürzen uns in den dichten Verkehr. Mit viel Gehupe, Gedränge und abwechselndem Gas und- Bremspedaltreten, finden wir uns in der Innenstadt wieder. Tuc Tuc’s überall, Kühe, Kinder, Erwachsene, Fahrräder und Rikschas, wohin das Auge reicht. Wir amüsieren uns bestens über das herrschende Chaos, tuckern gemütlich hindurch und finden tatsächlich ohne grössere Komplikationen, unser Hotel, Su Shree Continental, welches wir schon vor Wochen gebucht hatten.

Dort angekommen, müssen wir zuerst das Problem des versprochenen Parkplatzes lösen, da unser Auto zu gross ist. Immerhin finden wir schnell eine Lösung und unser geliebter Cool running’s steht jetzt zwischen Müll und Kloake, vor unserem Hotel.

Das Einchecken läuft problemlos und wir beziehen unser Zimmer für die nächsten acht Tage.

Danach machen wir uns mit all unseren Unterlagen und unseren Pässen auf den Weg zur Botschaft von Myanmar, wo wir unser Visum beantragen wollen. Wir nehmen ein Tuc Tuc, streiten mit dem Fahrer über den Preis und erst als wir ihm sagen wir nähmen sonst ein anderes, lenkt er ein und fährt uns ins Viertel wo alle Botschaften sind.

Die Umgebung dort ist friedlich, es hat viele Bäume, Park und Wiesenanlagen.

Bei der Botschaft angekommen, wird uns mitgeteilt, dass das Büro für Visumangelegenheiten erst ab vier Uhr nachmittags wieder geöffnet habe. Na toll, es ist gerade mal halb zwei.

Also vertreiben wir uns die Zeit damit, in einem Park herumzuhängen und in einem Kaffee eins trinken zu gehen. Dabei beobachten wir fasziniert die wilden Affen, die von den Bäumen klettern und auf dem Boden herumwuseln, nur um dann so schnell wie möglich wieder auf dem nächsten Baum ausser Sichtweite zu gelangen. Ähnlich verhält es sich auch mit den Streifenhörnchen, die sich zu dritt um einen einzigen Baum streiten, auch wenn es noch weitere Bäume hat.

Als es endlich Zeit ist, kehren wir zur Botschaft von Myanmar zurück und setzen uns auf die Plastikstühle vor dem Büro. Immer mehr Personen stellen sich an aber der Mann der halben Stunde, lässt auf sich warten. Als er dann endlich kommt, können wir unsere Visa nicht beantragen, da wir das Permit für das Fahrzeug noch nicht haben. Über das Permit wussten wir im Vorherein schon Beschied, jedoch haben sich die Bestimmungen für Myanmar noch mehr geändert, als bekannt war.

Wir kehren zum Hotel zurück und ich mache mich an die Arbeit, um über ein lokales Reisebüro das Permit für Myanmar zu beantragen. Wenn ich schon dabei bin, nehme ich auch gleich noch das Permit für Thailand in Angriff, denke ich und lege mit der Arbeit los.

Das Ergebnis ist eher ernüchternd, wir können mit unserem Fahrzeug nämlich nicht nach Thailand einreisen und kriegen auch kein Permit ausgestellt, da unser Fahrzeug nicht mehr original ist, sowie eine Möglichkeit zum Übernachten bietet und nicht den thailändischen Regelungen entspricht. Somit können wir Thailand streichen. Wir sind aber nicht die einzigen, denen es so geht. Seit Thailand im Juni 2016 die Einreisebestimmungen für Selbstfahrer verschärft haben, bleiben die meisten an der Grenze stecken. Diejenigen die es schaffen nach Thailand einzureisen, bezahlen für einen Guide den niemand dabeihaben will, pro Tag fünfundsiebzig Franken, damit der Herr auch ja Kost und Logis hat.

Somit sind wir etwas ratlos und müssen unsere Tour neu besprechen.

Mit dem Kopf voller Gedanken, gehen wir am späteren Abend, müde ins Bett.

Da wir heute mit diesen Dingen beschäftigt waren, haben wir halt nicht wirklich Fotos gemacht.

Achtung wichtig:
Botschaft Myanmar in Neu Delhi
Büro-Öffnungszeiten für Visa-Anträge sind von 10.30.-11.30 am Vormittag
Büro-Öffnungszeiten für die Abholung des Visa sind von 16.00.-16.30  am Nachmittag

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