12.07.2017. Persepolis

Nach einer erholsamen Nacht, standen wir früh am Morgen auf und frühstückten im Hotel, bevor wir uns auf einen Besuch in Persepolis vorbereiteten, einer alten Stadt, die 520 Jhr. v. Christus erbaut wurde.

Da ich wegen der Antibiotika nicht fahren durfte, übernahm Tobi diese Aufgabe. Unterwegs machten wir bei einer Tankstelle Halt, um etwas zu trinken und fuhren dann weiter.

In Persepolis angekommen, setzten wir uns mit einer Wasserflasche an den Tisch und kamen mit ein paar Thailändern ins Gespräch, welche aus Bangkok angereist waren.

Sie hatten solche Freude an uns, dass wir auf ihren Urlaubsfotos nicht fehlen durften.

Später verabschiedeten wir uns vor ihnen und machten uns zu Fuss auf, um die alte Stadt zu besichtigen, die von den Urahnen der Perser gebaut wurde.

Die altpersische Residenzstadt Persepolis, war eine der Hauptstädte des antiken Perserreichs unter den Achämeniden und wurde 520 v. Chr. von Dareios I. im Süden Irans in der Region Persis gegründet. Der Name „Persepolis“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Stadt der Perser. Der persische Name bezieht sich auf Dschamschid, einen König der Frühzeit.

Die alten Torbögen erinnerten an die griechische Architektur und waren sehr beeindruckend, ebenso die Reliefs, die man bestaunen konnte. Die Stadt war für das Zeitalter erstaunlich gross und man konnte herumwandern und die alten Mauern bestaunen, sowie die Felsen und Berge drum herum. Warum die Stadt genau an diesem Ort gebaut wurde, war uns ein Rätsel, da sie absolut im Nirgendwo steht.

Zwischen trockener Wüste und schroffen Bergen, wo weit und breit kein Fluss oder ähnliches war.

Wir waren absolut begeistert und genossen die Besichtigung, trotz den üblichen vierzig Grad im Schatten. Unterwegs gab’s noch einen Melonensmoothie, der herrlich erfrischend war.

Nach etwa zwei Stunden herumlaufen, verliessen wir Persepolis wieder und fuhren zurück nach Shiraz. Auf der Suche nach einem Aufkleber für unser Fahrzeug, blieben wir total erfolglos und auch das Geldwechseln war heute eine Herausforderung, weil alle Banken geschlossen hatten, und kein einziger Strassenhändler auffindbar war.

Irgendwann war die Stimmung am Nullpunkt angelangt und kehrten etwas frustriert ins Hotel zurück.

In unserem Zimmer angekommen, holte ich den Blog nach und sortierte die Bilder, während Tobi ein Nickerchen hielt.

Am Abend gab’s dann noch die restlichen Spaghetti und dass wars dann auch wieder für heute.

Mein Gesicht sieht übrigens wieder viel besser aus, worüber ich sehr froh bin.

Leider ist es mir zurzeit immer noch nicht möglich, die Fotos hochzuladen, weil das iranische Internet schlicht und einfach zu langsam ist.

4 Gedanken zu “12.07.2017. Persepolis

  1. Baumann Walter

    Ist einfach super eure Geschichten
    Freue mich wenn es wieder Bilder gibt
    Passt auf euch auf und gute Zeit
    LG Walti

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