07.07.2017. Teheran, Tag 2

Um halb neun standen wir auf und frühstückten im Hotel.
Danach mussten wir zusammen mit einem der Angestellten des Hotels, noch ein paar Bilder mit unserem Göppi machen. Er hatte sich extra dafür in Schale geworfen, als er heute zur Arbeit erschien. Er nannte sein Outfit «Camping.» Wir hatten uns darüber fast kaputtgelacht. 😀 Nach den Bildern, auf denen wir selbstverständlich auch nicht fehlen durften, gingen wir hoch ins Zimmer, wo uns auch gerade noch unsere frischgewaschene Wäsche gebracht wurde. Froh, dass dies erledigt war, packten wir unseren Rucksack und gingen runter zum Auto, um unsere Dollar, die wir drinnen überall versteckt hatten, einzupacken und damit zum Bazaar zu gehen. Es war so heiss, dass wir dafür ein Taxi nahmen, dass umgerechnet etwa drei Franken kostete. Am Bazaar suchten wir einen der vielen Strassenhändler, die Geld wechselten. Wir erkundigten uns bei jedem Händler nach dem Kurs und entschieden uns dann für den, der den besten Kurs anbot. Tatsächlich hatten wir im Verhältnis zum letzten Händler etwa zweiundvierzig Dollar plus gemacht. Hatte sich also super gelohnt. Also etwas muss man den Iranern lassen, sie versuchen einen weder abzuzocken noch sonst was und sind ein sehr ehrliches Volk.

Da heute ein Feiertag ist, waren mehr oder weniger alle Läden geschlossen, weshalb wir in den angrenzenden grossen Park gingen um ein bisschen zu spazieren. Der Park ist wunderschön, mit riesigen Bäumen und top gepflegt. Mitten drin standen grosse Käfige mit Vögeln drin, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Wir finden es allgemein komplett daneben, wenn man Vögel einsperrte. Vögel gehören schliesslich in die Freiheit und nicht in einen Käfig. Ein grosses Gehege mit Straussenvögel, sowie Hasen, Hühner, Enten, Flamingos, usw. konnte man auch noch besichtigen.

Heute war’s wieder sehr heiss und auf dem Rückweg nahmen wir ein Motorrad-Taxi, wo wir uns zu dritt auf den Höbel setzten und losfuhren. Obwohl wir dem Fahrer den Weg beschrieben hatten, fuhr der komplett in die falsche Richtung und es dauerte ewig, bis wir wieder bei unserem Hotel ankamen. Natürlich gab’s auch dort noch ein Foto, ehe er mit seinem Höbel davonbrauste.

Ein tolles Erlebnis und man bekam Teheran ein bisschen authentischer zu spüren.

Im Hotel angekommen, legte ich mich ein wenig hin, da ich mich nicht so gut fühlte und Tobi ging ins Nationale Museum von Teheran, um die Geschichte über den Iran zu erfahren.

Es hatte ihm sehr gut gefallen und er kam gegen den Abend zufrieden zurück ins Hotel. Später am Abend machten wir uns dann auf den Weg um etwas zu essen, ehe wir zurück ins Zimmer kehrten, um dort noch ein paar Dinge zu erledigen.

Wir mussten noch die Landkarten durchsehen, Mails verschicken, Pläne für die nächsten Tage machen, Wäsche zusammenlegen und so weiter.

Danach fielen wir müde ins Bett.

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