06.07.2017. Teheran Tag 1

Wir hatten beide wunderbar geschlafen und waren um acht Uhr aufgestanden um zu frühstücken. Wir zogen uns an und verliessen das Zimmer. Unten an der Rezeption unterhielten wir uns noch kurz mit den Angestellten des Hotels und mussten ihnen unser Fahrzeug zeigen. Wie immer war die Begeisterung gross und alle wollten ein Foto machen.

Danach gingen wir zum Frühstücksbuffet wo wir auf zwei junge Schweizer trafen, die erst heute Morgen mit dem Taxi vom Flughafen angereist waren. Wir setzten uns zu ihnen und plauderten ausgelassen. Es war so schön, wieder einmal Schweizer anzutreffen und die heimatliche Sprache zu hören. Auch ihnen zeigten wir noch kurz unseren Göppi, bevor wir zurück auf unser Zimmer gingen und unsere Wäsche bereitmachten, die wir im Hotel noch waschen lassen konnten.

Danach verliessen wir das Hotel, weil wir zum grossen Bazaar von Teheran wollten. Als wir aus dem Hotel gingen, sprach uns ein junger Iraner an, der Offroad Trips durch die Wüsten machte und uns ein paar gute Tipps auf den Weg geben wollte. Wir nutzten die Gelegenheit, um ihn nach einer Strassenkarte zu fragen und er bot uns an, eine für uns zu besorgen. Wir erkundigten uns nach dem Preis doch davon wollte er gar nichts wissen. Als wir vom Bazaar zurückkamen, hatte er uns bei der Rezeption eine super Strassenkarte vom Iran hinterlegen lassen, als Geschenk für uns. Echt total lieb!

Am grossen Bazaar von Teheran waren tausende von Menschen unterwegs. Auch wir stürzten uns in das Getümmel und shoppten ausgelassen. Ich erstand zwei Kleidungsstücke und war glücklich, während Tobi eher bescheiden blieb. Der Bazaar ist immer eine gute Möglichkeit, wenn man nach etwas Bestimmten suchte, weil man dort einfach alles bekommt. Von der Gartenschere bis zur Bratpfanne und von der Kosmetik bis zur Unterhose, es gibt einfach alles!

Wie immer ging es bunt zu und her, Händler schrien durcheinander, Kinder kreischten, die Leute feilschten und wir mitten drin. Zum Zmittag gabs einen Melonen und- Mangosmoothie.

Wir hatten heute gute vierzig Grad und an Essen, war so überhaupt nicht zu denken.

Gegen den späteren Nachmittag gingen wir dann zurück zu unserem Hotel und ich versuchte den Blog hochzuladen, was mehr schlecht als recht ging, weil der Iran immer wieder versuchte, meine Website zu blocken. Deshalb wird es auch in den nächsten Tagen keine Bilder geben, jedoch versuche ich dies so schnell wie möglich wieder zu ändern.

Am Abend verliessen wir das Hotel wieder um etwas zu Abend zu essen.

Wir fanden eine gemütliche Ecke, etwas abgeschieden vom Lärm und Verkehrschaos in Teheran wo wir gut assen und die friedliche Atmosphäre genossen. Ivan’s Café, so hiess das Lokal, war nur an die hundert Meter von unserem Hotel entfernt und hatte einen tollen kleinen Hinterhof, der zu einer Art Lounge und Sofaecke umfunktioniert wurde. Ein toller Laden!

Nach dem Essen spazierten wir noch ein bisschen durch die Gegend und gingen anschliessend bald ins Bett.

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