28.06.2017. Samsun

Das Licht dämmerte und es war merklich kühl draussen, so dass ich leicht fröstelnd aufwachte. Tobi war schon wach und wir beide hiessen die Sonne willkommen, die sich durch die Wolken brach. Zum Glück hatten wir während des Frühstücks, das aus einem Jogurt bestand, noch etwas Schatten.

Während Tobi sich daran machte, die Deckel unserer Kiste mithilfe eines doppelten Hakens zu fixieren, wenn sie geöffnet waren, studierte ich die türkische Landkarte.

Gemeinsam einigten wir uns danach, nach Samsun zu fahren und uns die Stadt anzusehen. Wir räumten alles zusammen und brachen auf. Wieder war der Himmel strahlend blau und die Sonne brannte erbarmlos, es war schon sehr heiss draussen, um diese Zeit.

Wir fuhren mit heruntergelassenen Fenstern und hörten laut Musik, amüsierten uns über die Türken und deren Fahrstil und genossen den Fahrtwind, der uns ins Gesicht wehte.

Die Strassen hier sind in einem top Zustand, dass muss man den Türken wirklich lassen.

Wir fuhren gemütlich der Küste des Schwarzen Meeres entlang und bewunderten das auffällig türkisblaue Wasser, das man wirklich nur bei diesem Meer zu sehen bekommt. Die Strecke war wunderschön und auf einem Parkplatz mit Meerblick hielten wir an, um etwas Brot zu essen. Danach fuhren wir weiter Richtung Samsun, eine Stadt, die direkt am Meer lag. Dort angekommen parkierten wir auf einem der überwachten Parkplätze und machten uns auf, in die Fussgängerzone. Es war ziemlich viel los und sehr viele junge Leute waren unterwegs. Ich nutzte die Zeit um in einer der Läden einen dünnen langärmligen Mantel zu kaufen, den ich im Iran tragen konnte, da die Kleidervorschriften für die Frauen sehr streng waren. Danach setzten wir uns in ein Café um etwas zu trinken und das Wifi zu nutzen, um im Internet ein paar wichtige Dinge zu recherchieren.

Am späten Nachmittag assen wir in einem kleinen Restaurant etwas. Es gab einen kleinen Fleischspiess mit Reis und gedämpften Tomaten für acht Türkische Lira pro Person, was sehr günstig ist. Danach verliessen wir Samsun gegen den späten Nachmittag um uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit, zu begeben.

Dies gestaltete sich wieder einmal mehr als schwierig, weil es einerseits kaum möglich war, etwas Geeignetes zu finden und andrerseits wir uns schlicht und einfach nicht einigen konnten.

Nach ungefähr zweieinhalb Stunden hatten wir dann in einem kleinen Ort, endlich etwas gefunden.

Zum Abendessen gab’s nicht mehr viel, für mich einen kleinen Salat und für Tobi ein Honigbrötchen.

Bald darauf zogen wir uns ins Fahrzeug zurück und verbrachten den Abend mit den üblichen Dingen, wie Blog schreiben, lesen, Bilder sortieren, usw.

 

Apropos Bilder: Die heutigen Bilder sollen euch die Türkei in der Perspektive zeigen, wie wir das Land erleben, wenn wir hindurchfahren. 😊

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