26.06.2017. Auf dem Weg zum Schwarzen Meer

Da wir heute den ganzen Tag gefahren sind, gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu berichten.

Es war schon recht heiss am frühen Morgen und nach Jogurt und Melone, fuhren wir Richtung Schwarzen Meer. Der Himmel war strahlend blau und keine einzige Wolke war zu sehen. Guter Dinge, fuhren wir los und tuckerten gemütlich die kleine Schotterpiste hinunter, ehe wir wieder auf der Hauptstrasse waren. Der Verkehr hielt sich in Grenzen und wir kamen relativ gut vorwärts.

Wir fuhren durch die türkischen Berge, wo es wunderschön war.

Wilde Bergbäche flossen und Wälder rochen nach frischer Erde und Tannennadeln.

Bei einer Quelle machten wir halt um unsere Wasservorräte aufzufüllen, als eine türkische Familie neben uns anhielt. Aufgeregt wimmelten sie um unser Auto herum und hatten eine riesen Freude. Mit Händen und Füssen unterhielten wir uns mit ihnen und erklärten ihnen, dass wir auf einer grösseren Reise unterwegs waren. Sie freuten sich sehr für uns und verabschiedeten sich anschliessend wieder, nachdem sie ihre Wasserflaschen gefüllt hatten.

Auch wir setzten unseren Weg fort und weiter Richtung Meer, über Bergpässe, durch Tunnels und kleinere Dörfer, wo die Menschen sehr abseits der Zivilisation lebten.

Da die Türkei so ein grosses Land ist und die meisten Leute entweder an der Küste oder in den Städten lebten, war die Bevölkerung in den Dörfern relativ gering. Nur selten fuhr man an einer richtigen Kleinstadt vorbei.

Bald kam das türkisblaue Wasser des Schwarzen Meeres in Sicht und die Häuser wurden dichter. Wir fuhren in Sinop am Strand entlang und fanden einen Campingplatz.

Dort angekommen, richteten wir uns ein, jedoch windete es so stark, dass man kaum draussen sitzen konnte. Während Tobi das Fahrwerk schmierte, den Scheinwerfer flickte und die Düsen für das Scheibenwasser reinigte, schrieb ich Blog und kochte zu Abend.

Es gab Reste von Gestern und wir waren ganz froh darüber, nicht so viel machen zu müssen.

Die Nacht verbrachten wir dank des starken Windes in der unteren Etage unseres Fahrzeugs.

Übrigens, da wir den ganzen Tag nur gefahren sind, haben wir auch heute keine Fotos gemacht.

 

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