14.06.2017. Das Ufo ist gelandet

Am Morgen um sieben Uhr wurden wir durch die kräftigen Windböen geweckt, die unseren Cool running’s schon die ganze Nacht hindurch, immer wieder geschüttelt hatten. Dank des geschlossenen Klappdaches hatten wir aber wunderbar geschlafen und so machten wir uns auch schon am frühen Morgen auf, um eines der berühmtesten Monumente Bulgariens zu besichtigen. Es wurde vor längerer Zeit noch durch die Russen erbaut, welches als Machtdemonstration galt. Leider konnte es nie fertiggestellt werden. Es wirkt sehr futuristisch und ist schon beeindruckend gross.

Man sieht es schon von unten, wenn man zum Berg hinaufschaut.

Während Tobi im windigen Wetter den Berg hochstapfte um das Monument von Nahem zu besichtigen, machte ich es mir mit meinem E-Reader im Auto gemütlich. Nach ca. fünfundvierzig Minuten kehrte er wieder zurück und meinte, man könne auch mit dem Fahrzeug hochfahren. Als wir beim Monument ankamen, sahen wir eine tolle Treppe, die wir auch noch in Angriff nahmen. Mehr verrate ich jetzt nicht, ihr könnt es im Video nachschauen. 😊

(Leider lässt es sich dank der miesen Internetverbindung nicht hochladen, dies werde ich nachholen sobald es möglich ist)

Nach der Besichtigung des «Ufos», wie Tobi es nannte, verliessen wir den Shipka Pass wieder und machten uns auf den Weg zum Schwarzen Meer, genauer gesagt, Richtung Burgas.

Der Wind wehte kräftig und trotzdem war es sehr heiss. Der Himmel war strahlend blau und die Sonne schien.

In Burkovo machten wir Halt um Brot und noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und nachdem wir alles hatten, fuhren wir weiter.

Wir verliessen die wunderschöne Bergregion und fuhren durch sanfte Hügeln und Flachland wo riesige Weingebiete angebaut wurden, Plantagen mit Kirschenbäumen und riesige Weizen, Lavendel und -Rosenfeldern, die himmlisch dufteten. Bei einem winzigen Strassenstand kauften wir einen Sack Kirschen und futterten während der Fahrt gemütlich davon. Sie waren nicht schlecht, aber die Kirschen von Johannes waren viel besser.

Tobi meinte sogar, es seien die besten, die er je gegessen hätte.

Nach einer langen Fahrt wo wir zum Teil an halb zerfallenen Hütten von den Roma vorbeifuhren, waren wir kurz vor Burgas angekommen. Da wir nicht gleich mitten in der Stadt übernachten wollten und die ruhige Natur bevorzugten, machten wir uns auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Direkt an einem Bach, umgeben von Feldern und Bäumen, wurden wir schlussendlich fündig.

Zum Znacht gabs Tomatensalat mit Feta und Zwiebeln für mich und für Tobi Bratkartoffeln und ein Steak.

Danach genossen wir einen gemütlichen und friedlichen Abend, lauschten dem Quaken der Frösche und dem Gesang einer Nachtigall, ehe wir frühzeitig zu Bett gingen.

 

 

 

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