11.06.2017. Wir verlassen Sofia mit einem undichten Klappdach

Als ich um neun Uhr aufstand, regnete es draussen in Strömen und der Himmel war grau und wolkenbehangen. Ich sprang unter die Dusche, zog mich an und unterhielt mich eine Weile mit Darko und Cameron, bevor ich kurz runter zum Auto ging.

Tobi stand in der Zwischenzeit auch endlich auf und setzte sich frisch geduscht neben mich an den Tisch, wo ich den Blog zu schreiben begann.

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von den anderen im Hostel und fuhren zur nächsten Bäckerei, um dort Brot zu kaufen. Danach verliessen wir Sofia und machten uns auf den Weg nach Sopot, weil wir am nächsten Tag wandern gehen wollten.

Übrigens ist Sofia eine wahnsinnig coole Stadt, die sich für einen Wochenendtrip lohnt.

Sehr feines Essen, günstige Unterkünfte, sowie viele Sehenswürdigkeiten und zudem auch sehr sauber.

Unser Hostel war absolut klasse. Es heisst Elegance Hostel and Guestrooms, liegt inmitten des Stadtzentrums und ist ebenfalls sehr sauber, mit hellen Zimmern und einer topmodernen Küche ausgestattet. Die Leute sind sehr freundlich und familiär.

Nur so als Tipp!

Als wir auf einer relativ gefährlichen Hauptstrasse nach Sopot fuhren, mussten wir beim Fahren ziemlich aufpassen, weil die Bulgaren gerne in den ungünstigsten Momenten überholen und zwar meistens dann, wenn ein Auto auf der Gegenfahrbahn in rasantem Tempo entgegenkommt. Zudem musste ich auch zweimal ausweichen, damit wir einem Frontalcrash entgehen konnten. Zum Glück hat es auf den relativ breiten Strassen meistens genug Platz.

Wir fuhren an riesigen Rosen und- Lavendelfeldern vorbei, wo es herrlich duftete. Auch riesige Weizenfelder bekamen wir zu Gesicht, sowie eine tolle Aussicht auf die Berge und Hügel ringsum. Bulgarien ist ein wunderschönes Land!

In Sopot angekommen mussten wir zuerst Geld holen um tanken zu gehen, weil man dort nicht mit der Karte zahlen konnte. In der Stadt gönnten wir uns einen kleinen Imbiss und gingen anschliessend zur Tankstelle, um zu tanken.

Später fuhren wir zur Talstation von Sopot, wo man mit dem Sessellift in die Berge hinauffahren konnte und schauten nach, wann der Lift offen hatte und wieviel man bezahlen musste. Pro Person kostet ein Ticket zehn Lev, das sind etwa fünf Franken und sechzig Rappen.

Wir fragten, ob wir gleich auf dem Parkplatz davor übernachten dürften, damit wir am Morgen gleich auf den Lift könnten. Kein Problem und uns wurde auch sogleich mitgeteilt, dass wir die Sanitäranlagen benutzen dürfen, die sehr sauber waren.

Übrigens ein grosses Kompliment an Bulgarien, sie haben nämlich die saubersten Toiletten, die ich je im Ausland angetroffen hatte. 😃

Als wir uns auf dem Parkplatz einrichten wollten, stellten wir fest, dass unsere Schlafsäcke und Matratzen zum Teil nass waren und unser Klappdach undicht war. Im Inneren des Daches war links und rechts die Teppichverkleidung nass. Toll, das hatte uns gerade noch gefehlt! Also wurde das Wandern gleich abgehakt, zumindest vorübergehend und Morgen müssen wir zuerst in eine Garage gehen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wir hatten schon eine Vermutung, weshalb es undicht war und hoffen, dass wir es beheben können.

Die Schlafsäcke hängten wir nach draussen doch leider fing es immer wieder an zu tropfen. Trotzdem trockneten sie aber verhältnismässig ziemlich gut.

Gegen den späteren Abend kochten wir etwas zu essen und hauten uns später aufs Ohr. Morgen wird vermutlich ein langer Tag.

 

Ein Gedanke zu “11.06.2017. Wir verlassen Sofia mit einem undichten Klappdach

Kommentar verfassen