03.06.2017. Wandern und Kirschen

Um sechs Uhr am Morgen, klingelte der Wecker und wir waren zügig auf den Beinen. Schnell räumten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg in die Berge, damit wir wandern gehen konnten. Die Sonne ging gerade über dem Meer auf und leuchtete wie ein roter Feuerball, über dem Wasser. Ein spektakulärer Anblick!

Wir fuhren los und nach ca. einer Stunde, waren wir an unserem Ziel angekommen. Da es leider keine Parkplätze gab, stellten wir unser Auto neben einem Häuschen mit Garten ab.

Wir schlüpften in unsere Wanderschuhe, füllten unseren Rucksack mit Proviant und rieben uns mit Sonnencrème ein. Dann machten wir uns auf den Weg. Es ging relativ steil bergauf und die Sonne war zum Glück dank der frühen Morgenstunde, noch nicht so stark. Wir trafen auf eine Schlange, eine Blindschleiche und eine Schildkröte und wanderten durch Tannen und- Eichenwälder, die herrlich Schatten spendeten.

Ganz oben auf dem Berg angekommen, hatten wir einen grossartigen Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler, sowie auf einen Bergbach und das Meer. Auf dem Rückweg führte uns ein Kiesweg durch die Wälder und wir sahen zwei junge Rehböcke, die an uns vorbeirannten.

Nach viereinhalb Stunden und rund zwölf Kilometer Fussmarsch, waren wir zurück bei unserem Auto. Der Besitzer des Häuschens war gerade dort und erntete Kirschen von seinem Kirschbaum, als wir auftauchten. Schnell kam er mit uns ins Gespräch und lud uns spotan zu einem Café Frappé ein. Eine Art Kaffeshake, ohne Milch mit wenig Zucker. Sehr lecker! Wir bedanken uns herzlich und setzten uns mit ihm in seinen schönen Garten, wo Trauben, Kräuter und Gemüse wuchsen. Dank seinem gebrochenen Englisch konnten wir uns gut mit ihm unterhalten und ihm ein bisschen von unserem Unternehmen erzählen. Besonders freute er sich über unseren Cool running’s und stellte uns eine Menge Fragen über ihn. Nach einer halben Stunde, verabschiedeten wir uns von ihm um Richtung Thessaloniki zu fahren.Dabei durften wir mit seiner Erlaubnis noch viele Kirschen vom Baum pflücken und mitnehmen. Sie schmeckten himmlisch!

In Thessaloniki angekommen, fuhren wir direkt durch das Stadtzentrum hindurch, weil wir zuerst auf den Campingplatz von Epanomi wollten, der direkt am Strand lag.
Der Weg war lange und es war so heiss, dass auch bei geöffnetem Fenster nur heisse Luft hineinwehte.

Auf dem Campingplatz angekommen, checkten wir als erstes ein und fuhren auf den sonnigsten Platz, damit unsere Solarpannels genug Sonne abbekamen.
Oberste Priorität hatte dann zuerst mal eine Dusche, sowie Kleider waschen und unsere verschwitzten Wanderschuhe, an die frische Luft zu stellen.

Danach kochten wir zu Abend, hingen unsere Wäsche auf und relaxten noch ein bisschen.

Wieder war es ein langer Tag gewesen und wir waren hundemüde.

Wir werden zwei Tage hierbleiben.

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