02.06.2017. Auf dem Weg nach Thessaloniki

Das Tuckern eines Fischerkahns weckte uns schon früh am Morgen.

Die Sonne war gerade aufgegangen und draussen war es für den Anfang noch angenehm kühl.

Da wir am Vorabend schon unsere Stühle und den Tisch zusammengeklappt und eingeräumt hatten, mussten wir heute Morgen gar nicht mehr viel machen. Wir räumten den ganzen Abfall ins Fahrzeug und fuhren zuerst zur nächsten Mülltonne, um den Müll loszuwerden, den wir gestern Nachmittag am Strand zusammengesammelt hatten. Danach fuhren wir ein Stück zurück um bei einer Frischwasserquelle unsere Wasservorräte aufzufüllen, die an den heissen Tagen um einiges schneller zur Neige gehen.

Danach fuhren wir zum Fährhafen von Orei, um die neun Uhr Fähre zu erwischen, die uns zurück aufs Festland brachte. Die Fahrt kostete uns zwanzig Euro, inkl. Fahrzeug. Nach ca. zwanzig Minuten Fahrt, kamen wir am Hafen von Glyfa an und fuhren in Richtung Norden nach Volos. Auf dem Weg dorthin fuhren wir wieder durch kleine Berg und- Hügellandschaften, sowie riesigen Olivenbaumplantagen und ausgetrocknete Flussbeete. Die Sonne schien gnadenlos vom Himmel und keine Wolke war am Himmel zu sehen. Es versprach, ein heisser Tag zu werden.

In einer Ortschaft kurz vor Volos, hielten wir an um in einem Café einzukehren und das Wifi zu nutzen, damit ich die Blogbeiträge mal hochladen konnte, die sich auf meinem PC schon gestapelt hatten.

Gegen den Nachmittag fuhren wir dann weiter und da es so verdammt heiss war, liessen wir Volos aus und entschieden uns, direkt Richtung Thessaloniki weiterzufahren.

Leider war das nur möglich, indem wir die Autobahn nahmen, weil es keine andere Landstrasse gab. Die Autobahn führte uns durch ein langes und flaches Tal, wo ein Grossteil der griechischen Landwirtschaft war. Wir fuhren an grossen Feldern vorbei, wo Ackerbau betrieben wurde und der Weizen schon so weit war, dass man in ernten konnte.

Nach längerer Fahrt über die Autobahn waren wir an die fünfzehn Euro ärmer.

Durch den Einkauf für die nächsten paar Tage und die Fähre, hatten wir somit heute recht viel Geld gebraucht. Nicht gut für unser Budget.

Wir verliessen die Autobahn auf der Höhe von Litochore und machten uns auf den Weg, um einen Schlafplatz für die Nacht zu suchen.

Auf einer Anhöhe wurden wir fündig, wo wir einen ausgezeichneten Blick auf das Meer geniessen konnten. Wir waren erschöpft von der Fahrerei und so gab es einfach nur Salat mit Brot und Aufschnitt zum Abendessen.

Danach machte ich mich an die Arbeit um den Blog zu schreiben und die Bilder zu sortieren, während wir die Sonne beobachteten, die langsam hinter den Bergen verschwand.

 

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