29.05.2017. Das Problem mit der Gasflasche

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Morgens um halb neun schafften es auch wir aus den Federn. Es war immer noch etwas bewölkt, doch die blauen Flecken zwischen den Wolken, machten uns Hoffnung, auf einen sonnigen Tag. Wir hüpften unter die Dusche, räumten unseren Kram auf und putzten das Auto raus. Ich holte noch die Blogbeiträge nach und am frühen Mittag, waren endlich abfahrbereit. Wir fädelten uns in den Verkehr der zehnspurigen Strasse ein und fuhren zum Lidl weiter unten, um dort einzukaufen.

Danach ging ich mit unserer Campinglampe in den Media Markt, in der Hoffnung, ein passendes Ladegerät zu finden. Die Angestellten jedoch meinten entweder, sie wissen es nicht oder sie hätten das nicht. Natürlich hatte aber keiner von ihnen sich die Zeit genommen, mal kurz am PC nachzuschauen. Mir war’s dann auch zu blöd und wir hatten eigentlich ganz andere Probleme.

Unsere Gasflasche war so gut wie leer und in Griechenland kann man nirgends seine Gasflasche auffüllen lassen. Zudem fehlten uns die entsprechenden Adapterteile, obwohl wir schon seit ewiger Zeit auf der Suche sind.

Auf dem Camping hatten wir schon mal eine entsprechende Adresse rausgesucht. Also stieg ich wieder ein und Tobi, der im Auto auf mich gewartet hatte, fuhr los.

Wir fuhren quer durch Athen, Richtung Westen und nach etwas längerer Suche, fanden wir das Geschäft, mit den Gasflaschen und passenden Produkten. Wir schilderten ihm unser Problem und auch er konnte uns anfangs nicht gross weiterhelfen, da Griechenland wirklich absolut unmöglich ist, in dieser Sache.  Es gäbe auch nirgends ein Geschäft, wo wir das Adapterset kaufen könnten, meinte er. Uns blieb nichts Anderes übrig, als eine griechische Gasflasche zu kaufen, den neuen Adapter auf unseren Gasschlauch zu stecken und so zu kochen. Wir besprachen das Ganze und wogen die Kosten ab, entschlossen uns aber schlussendlich für die neue Gasflasche. Immerhin war es statt einer zwölf Literflasche, eine fünfundzwanzig Literflasche, die uns doppelt so lange halten sollte und glücklicherweise passte sie auch noch perfekt in unsere Kiste. Nun sind wir uns aber nicht ganz einig was wir mit der alten Flasche machen sollen, doch da finden wir bestimmt eine Lösung.

Mit der neuen Gasflasche im Gepäck, verliessen wir Athen und fuhren Richtung Artemis an die Küste. Der Verkehr, anfangs noch dicht, lichtete sich, je mehr wir Athen hinter uns liessen. Schon bald war später Nachmittag und wir machten uns auf die Suche nach einem Schlafplatz. Direkt am Strand wurden wir fündig und da wir den ganzen Tag mit leerem Magen herumgefahren waren, waren wir ziemlich hungrig.

Also richteten wir uns ein und ich kochte zu Abend, während Tobi die Abrechnungen machte.

Am späteren Abend gingen wir dann ins Bett.

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