23.05.2017, Von Kalamata nach Nafpliou

Als wir gestern Abend zu Bett gingen, war es unmöglich zu schlafen, weil die Hunde des Campingbesitzers ununterbrochen bellten und um unser Fahrzeug herumrannten. Irgendwann reichte es mir dann und um halb zwei Uhr in der Nacht, polterte ich so lange an die Haustür des Hausherrn, bis der völlig verschlafen an der Tür erschien. Mit Google Translate erklärte ich ihm unser Problem und er entschuldigte sich halbpatzig, bevor er dann seine Hunde wegsperrte. Danach war Ruhe und wir konnten endlich schlafen.

Am Morgen in der Früh standen wir auf, denn in der Hitze war es unmöglich, noch länger im Bett liegen zu bleiben.

Nach der Dusche fühlten wir uns etwas besser und nach dem Frühstück, dass aus einer Orange bestand, räumten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Sparta. Auf dem Weg fuhren wir durch die atemberaubende Bergwelt Griechenlands, durch tiefe und steinige Schluchten mit kargen Felsen, farbigem Gestein und dichten Büschen, die mit gelben Blüten übersät waren. Die Sonne schien und wir genossen die Fahrt.

Unterwegs sahen wir Ziegen und Schafe, füllten an einer Quelle unsere Wasserkanister auf und assen Fetakäse, Brot und Pecorino, genossen das Rauschen der Bäche und lauschten dem Wind, der sanft die àste der Bäume hin und her wiegte. Einfach wunderschön!

In Sparta angekommen, wollten wir das griechische Oliven -und Olivenölmuseum besuchen. Es hat täglich geöffnet ausser natürlich am Dienstag und da ja heute Dienstag war, konnten wir’s gleich wieder vergessen. Egal, dann halt nicht.

Wir stöberten ein wenig im Städtchen Sparta herum, kehrten in einem Café ein, genossen das Wetter und machten uns anschliessend auf den Weg nach Tripoli. Wieder ging es durch die Berge, begleitet von ein paar Regenwolken, die uns hartnäckig folgten.

Eine Stunde später waren wir in Tripoli, aber da keiner von uns beiden Bock hatte, sich die Stadt anzuschauen und wir im Zeitplan etwas hinterherhinkten, nutzen wir den Tag, um ein bisschen Strecke zu machen und Richtung Athen zu fahren. Der Weg führte uns an die Küste, wo das Meer blau glitzerte und die Wellen vom Wind rauschten. In Nafpliou suchten wir zuerst nach einem Übernachtungsplatz, merkten aber bald, dass es schwierig werden würde, also gingen wir auf einen Campingplatz, der um einiges besser war, als der letzte.

Während Tobi sich die Landkarten ansah, kochte ich uns eine riesige Portion Spaghetti Bolognese, gerade so, dass es für den nächsten Tag auch noch reichte. Leider verdichteten sich die Wolken langsam und es fing wieder an, zu tropfen.

Ich stellte mit Hilfe meines Campingnachbars die Sonnenstore auf, setzte die Stühle und den Tisch darunter und fing anschliessend an, den Blog zu schreiben und die Bilder zu sortieren und hochzuladen.

Und das war’s auch schon wieder von unserem heutigen Tag 😊

 

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