29.08.2019. Wir kommen in Osch an und treffen auf alte Bekannte

Am frühen Morgen setzen wir uns zu viert an unseren kleinen Tisch und frühstücken, plaudern und verabschieden uns anschliessend von Jo und José.
Da wir heute nach Osch fahren wollen, müssen wir uns wegen des Verkehrs zeitig auf den Weg machen, 172 Kilometer auf kirgisischen Strassen liegen vor uns.

Wir fahren durch das Tal zurück zur Hauptstrasse und müssen dabei immer wieder riesigen Rinder und Schafherden ausweichen, die von den berittenen Hirten ebenfalls durch das Tal getrieben werden.
Die Art wie sie zum Teil reiten und den Pferden im Maul herumreissen, schmerzt mich sehr, zudem muss man die Herden immer auf der linken Seite überholen, was bei den sturen Rindern manchmal gar nicht so einfach ist, man muss wirklich gut aufpassen um auch bei Schritttempo kein Tier zu erwischen.
So brauchen wir schon fast eine Stunde bis wir die Hauptstrasse erreichen und ich mich in den Verkehr einfädeln kann.

Die Strecke bis nach Osch zieht sich aufgrund zum Teil mieser Strassen, aber auch dank den zahlreichen Trucks die die Strasse mit ihrer langsamen Fahrt blockieren, überholen mit unserem Auto ist dann immer ein bisschen russisches Roulette.
Ja ja die Kirgisen und ihre Fahrkunst lassen manchmal schon etwas zu wünschen übrig, aber inzwischen haben wir uns wie bei anderen Ländern auch, an den Verkehr gewöhnt.

Je mehr wir uns Osch nähern, desto dichter wird auch hier wieder der Verkehr, es herrscht viel Polizeipräsenz und vor allem in den 40er Zonen sind sie mit der Kamera allzeit bereit.
Glücklicherweise wurden wir hier noch nie rausgeholt, was uns sehr gelegen kommt.

Nach einer Ewigkeit erreichen wir endlich Osch wobei uns Google Maps dabei auf dem Weg zum Hostel noch durch den kompletten Bazaar lotst, wo wir uns ebenfalls wieder an den Iran erinnert fühlen, zumal auch hier die persische Kultur wieder durchdrückt, vor allem was die Ware und die Art des Bazaars deutlich zeigen.
Leider können wir uns während dem Fahren schlecht umsehen, nicht dass ich noch einen Unfall baue, das käme nicht besonders gut an.

Wir fahren zum Tes Guesthouse and Hostel, wobei der Anfahrtsweg für sich eine Challenge bietet, weil Google Maps uns dabei schon wieder in die Pfanne haut.
Schlussendlich kriegen aber auch wir es fertig und kommen dort an, wobei wir wieder einmal auf Margit und Heinz, sowie auf die Daniel und seine Margit treffen, warum müssen sie denn alle auch noch gleich heissen?

Margit und Heinz haben wir ja in Bischkek schon angetroffen, das Wiedersehen verläuft wie immer herzlich und wir freuen uns sehr.
Auch Daniel und Margit die wir ja in Ulaanbaatar schon angetroffen haben, sind ebenfalls mit ihrem VW T5 hier in Osch angekommen, Margit wird am nächsten tag für zehn Tage in die Schweiz fliegen.

Ich bin k.o. von der langen Fahrerei und froh dass ich mich ein bisschen ausruhen kann, bevor wir alle zusammen essen gehen.
Abends machen wir uns zu sechst auf zum Ethno Café wo wir zu Abend essen, dabei treffen wir auch noch auf die Christina und Urs von Arslanbob, es ist schön dass ausnahmsweise mal die Schweizer in der Überzahl sind und nicht immer die Deutschen. Sorry =D

Ja, so vergeht ein weiterer wunderschöner Abend mit viel Gelächter und Gequatsche, gutem Essen und der Freude, wunderbare Menschen auf einer Reise immer wieder anzutreffen.

 

 

3 Gedanken zu “29.08.2019. Wir kommen in Osch an und treffen auf alte Bekannte

  1. Walter Baumann

    Hoi zäme
    Einfach tolle Berichte und Fotos .Freue mich immer mitgenommen zu werden. Weiter so und gute Reise wünschen aus Neftenbach
    Walti u Katharina

  2. Paul Burch

    Hallo Reisefreaks
    hoffentlich ist euch nichts Böses zugestossen, seid vielen Tagen vermisse ich euer update zur Reise.
    Alles Gute wünscht euch,
    Paul

    1. Hallo Paul
      Lieben Dank für deine Nachricht, leider haben wir momentan kaum Internet um was hochzuladen.
      Doch sobald wir wieder mehr Netz haben, werden alle Beiträge wieder auf der Page zu lesen sein 🙂

      Liebe Grüsse Jeannine + Tobias =)

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