09.-11.01.2019. Wir verlassen unsere Heimat und fliegen zurück nach Australien

Unser Aufenthalt in der Schweiz ist so schnell vorbeigegangen und der Abschied fällt uns dieses Mal etwas schwerer.
Der Grund dafür ist, dass wir im Moment nicht gerade darüber im Klaren sind, welche Route wir nach Hause nehmen wollen, den Südkorea müssen wir streichen.
Die Gründe sind ganz einfach, Schweizer Fahrzeuge sind auf den Südkoreanischen Strassen nicht zugelassen, dank dem Genfer Verkehrsabkommen von 1949.

Diese wichtige Information und vor allem eine definitive Antwort zu bekommen, hat mich an die acht Wochen Recherche gekostet was daran liegt, dass ich von den Behörden in Südkorea einfach keine Antwort bekommen habe.

So stehen wir heute also am Flughafen und verabschieden uns von meinem Vater, der uns nach Kloten gefahren hat, geben am Check-in Schalter von der Swiss unsere Rucksäcke ab und gehen durch die Kontrollen.
Im Abfluggate machen wir es uns gemütlich und warten darauf, dass unser Flug aufgerufen wird.

Der Flug nach Singapur dauert an die zwölf Stunden und den grössten Teil verschlafen wir beide, obwohl wir ein paar Turbulenzen haben die den schweren Flieger durchschütteln.
In Singapur angekommen, holen wir unsere Rucksäcke und werden dabei vom Zoll noch gefilzt, weil sie ein Sackmesser auf dem Scan entdeckt haben.
Die 300 Packungen Diasporal Magnesium die als weisses Pulver in kleine verschweissten Tütchen eingepackt sind, scheinen sie jedoch nicht zu interessieren.
Wir hätten als Kokain Dealer echt Karriere machen können. 😀

Nachdem sie sich das Sackmesser von Tobi und das Geschenk von Shane angesehen haben, können wir unser Zeug wieder einpacken und weitergehen.
Wir checken unser Gepäck erneut ein und bummeln durch die Duty free Shops um uns die sechs Stunden Aufenthalt zu vertreiben.

Nach Wantan Mee Noodles beim Asiaten ist schon bald Boarding Time und wir können es uns im A380 gemütlich machen und relaxen.
Die Filmauswahl ist nicht gerade ein Highlight und dank der Kleinkinderabteilung um uns herum, ist an Schlaf kaum zu denken.
Immerhin gelingt es mir für ein paar Stunden die Augen zu schliessen und auch Tobi kann ein bisschen dösen.

Am King Smith Airport in Australien fühlen wir uns dann auch nicht so fix und fertig wie sonst und die Immigration und der Zoll verlaufen erstaunlich schnell.
Normalerweise rechne ich mit mindestens einer Stunde bis wir draussen sind, weil es die Australier immer ganz besonders genau nehmen.
Inzwischen ist es Freitag, die Uhr geht wieder zehn Stunden voraus und der Donnerstag haben wir innert sechs Stunden hinter uns gelassen.

Warme tropische Luft schlägt uns entgegen als wir das Flughafengebäude verlassen und in die Sonne hinaustreten, herrlich nach der Kälte in der Schweiz.
Helen und Shane holen uns am Flughafen ab und wir freuen uns riesig, die beiden wieder zu sehen.
Wir umarmen uns herzlich, verstauen unser Gepäck im Kofferraum von Shane’s Landcruiser und steigen ein.

Wir fahren nach Leura wo wir zuerst mal ein paar Tage bei den beiden wohnen dürfen und wir sind so dankbar, dass wir es kaum in Worte fassen können.
In Australien zu sein fühlt sich an, als wären wir wieder nach Hause gekommen.
Es ist vertraut und wir fühlen uns keine Sekunde fehl am Platz, auch nicht bei Helen und Shane, die uns sogleich wieder ihre Air bnb Wohnung angeboten haben.

In Leura angekommen, bringen wir zuerst unsere Rucksäcke rein und geben ihnen anschliessend ein paar Geschenke die wir von der Schweiz mitgenommen haben.
Dazu gehören wie bereits erwähnt, ein grosses Sackmesser für Shane, ein kleines für Helen, drei Tafeln Schokolade von Frey, (weil dass die einzige ist, die man im Ausland nicht kaufen kann), zudem zwei 500g Büchsen Caotina Schokoladenpulver, weil sie es lieben.

Die Freude ist gross und wir bleiben noch ein wenig bei einem Kaffee sitzen, anschliessend aber legen wir uns für eine Stunde hin um ein bisschen auszuruhen.
Am Abend kommen dann auch noch Hayden und seine Freundin Michaela vorbei und wir essen zusammen, unterhalten uns und geniessen einfach die wunderbaren Leute um uns herum, die keine Sekunde gezögert haben, ihr Haus anzubieten.
Es ist ein grossartiges Gefühl wieder hier zu sein und das vor allem mit unseren lieben Freunden.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach neun Uhr gelingt es uns nicht mehr, die Augen offen zu behalten und wir verabschieden uns, gehen nach unten und ins Bett.

2 Kommentare

  1. Schön Euch wieder gesund und munter in Down Under zu wissen und wir freuen uns auf weitere spannende Berichte von Euch!

    Liebe Grüsse, Margrit&Paul

Kommentar verfassen