31.05.2018. Bushwalks im Kakadu Nationalpark

Wir sind relativ frĂŒh wach und auf, die Sonne lĂ€sst es zĂŒgig warm werden im Klappdach.
Eine Dusche, MĂŒsli und Kaffee zum FrĂŒhstĂŒck, danach wird zusammengepackt und aufgerĂ€umt, heute fahren wir weiter.

Wir verabschieden uns von Jessi und Chrigel, die uns noch ein paar Sachen mitgeben, die sie nicht mehr brauchen, wir sind den beiden unendlich dankbar, wir können die vielen Lebensmittel sehr gut gebrauchen.

Danach machen auch die beiden sich wieder auf den Weg, sie wollen noch den Litchfield Nationalpark besuchen, ehe sie das Auto in Darwin abgeben mĂŒssen.
Wir kontrollieren nochmals ob wir alles haben, dann steigen wir ebenfalls ein und fahren los, heute wollen wir uns auf ein paar kleine Wandertouren  begeben.
Zuerst fahren wir zum ersten Rundgang namens Burrungkuy , wo wir ein paar alte Felsmalereien der Aborigines betrachten und uns an den hohen Felsen erfreuen, die an amerikanische Canyons erinnern.

Der Rundgang ist nicht besonders lang, aber wunderschön und es geht die ganze Zeit eine leichte Brise, die die Hitze ein bisschen angenehmer macht.
Danach fahren wir zu einem See namens Anbangbang Billabong, wo wir eigentlich herumgehen wollen, jedoch ist der Wanderpfad leider gesperrt, weil die Wiesen rundherum noch zu weich sind.

Überall wird von Krokodilen gewarnt, leider haben wir aber keines gesehen, dafĂŒr hat Tobi eine Schlange gesichtet, die sich aber sogleich verdrĂŒckt hat.
Also kehren wir wieder um und gehen zurĂŒck zum Parkplatz und zu einem Lookout namens Nawurlandja,  wo man ĂŒber ein riesiges Felsplateau wandern kann, um eine atemberaubende Aussicht geniessen zu können.

Wir klettern auf den Felsen herum, machen Bilder und der Wind der weht, ist einfach herrlich.
Wir verbringen so einige Zeit dort oben und erkunden alles besonders genau, bevor wir den Platz wieder verlassen und zum Mirray Lookout fahren, wo wir die nÀchste kleine Tour machen wollen.
Es geht steil bergauf und ist anstrengend, wir sind etwas ausser Atem als wir oben ankommen.

Die Aussicht ist schön, leider sieht man aber wegen den hohen BÀumen nicht so viel, was schade ist, aber nicht zu Àndern.
Trotzdem geniessen wir die Pause und machen uns dann ausgeruht auf den RĂŒckweg zum Auto.

Dort angekommen machen wir uns auf den Weg zu einer Camping Area, jedoch ist immer noch alles geschlossen, nur die teuren PlÀtze sind offen.
Illegales Campen wird mit einer Busse von bis zu 2000AUD bestraft, also nicht lohnenswert.

Nachdem wir einen weiteren Platz aufgesucht haben der auch wieder geschlossen ist, sind wir etwas frustriert und beide der Meinung, dass es echt mies ist den Preis fĂŒr den Nationalpark fĂŒr die Touristensaison hochzuschrauben, bevor alle Wege und ÜbernachtungsplĂ€tze offen sind, wir finden es eine Frechheit!

Schlussendlich zahlen wir fĂŒr ein StĂŒck Wiese ohne Strom wieder 36AUD, in den anderen Camping Areas die geschlossen sind, hĂ€tten wir die HĂ€lfte bezahlt.
Wir richten uns sogleich ein und fangen an zu kochen, es wird nÀmlich schon bald wieder dunkel.

Nach dem Abendessen und dem Abwasch und einer erfrischenden Dusche, machen wir es uns draussen gemĂŒtlich und ich mache mich sogleich an das Sortieren der Bilder und an die BeitrĂ€ge, die zu schreiben sind.
So vergeht der Abend wie im Fluge und wir gehen bald zu Bett.

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