14.08.2017. Wir kommen in Mandalay an

Zwischen drei und vier Uhr fr├╝h, kommen wir am Busbahnhof von Mandalay an. Froh, den K├╝hltemperaturen entfliehen zu k├Ânnen, steigen wir aus und die warme Nachtluft schl├Ągt uns entgegen. Wir nehmen unsere Rucks├Ącke entgegen und besprechen mit einem Taxifahrer, wo unser Hotel liegt, das Kaung Myint. Der Chinese der schon mit uns nach Mandalay gefahren ist, schliesst sich uns an und wir k├Ânnen uns das Taxi teilen.

Beim Kaung Myint angekommen, verabschieden wir uns von ihm, er f├Ąhrt weiter zu einer anderen Unterkunft.

Im Hotel wurden wir schon erwartet, da wir zwei Tage zuvor bereits angek├╝ndigt haben, dass wir mitten in der Nacht ankommen werden.

Nach dem Einchecken k├Ânnen wir zum Gl├╝ck gleich unser Zimmer beziehen, wor├╝ber wir mehr als erleichtert sind.

Todm├╝de fallen wir ins Bett und schlafen erst mal ein paar Stunden.

Gegen den Mittag werde ich vom lauten Gurren einer Taube geweckt, die bei uns auf dem Fenstersims sitzt. Tobi gehtÔÇÖs total mies, er ist immer noch voll erk├Ąltet, klagt ├╝ber Hals und-Kopfschmerzen. Ich mache mich auf den Weg in die n├Ąchste Apotheke, wo ich Vitamin C und Halsschmerztabletten kaufe. Dann mache ich mich auf die Suche nach Ingwer und Zitronen. Bei einem Fr├╝chtestand frage ich den Verk├Ąufer, doch der kann mir auch nicht weiterhelfen.

Also ziehe ich durch die Strassen von Mandalay und bleibe schliesslich bei einem kleinen Restaurant stehen. Ich gehe hinein und frag einfach dort nach Ingwer und Zitronen, die brauchen sie ja schliesslich st├Ąndig zum Kochen. Mit wird sofort alles gebracht, was ich brauche und als ich es bezahlen will, schenken sie mir alles. Echt total lieb! Es ist mir ├╝berhaupt nicht recht und ich bedanke mich herzlich bei ihnen.

Mit meinen Utensilien mache ich mich auf den Weg zum n├Ąchsten Supermarkt wo ich Gr├╝ntee, Zucker und Wasser kaufe. Mit dem ganzen Zeug kehre ich ins Hotel zur├╝ck und Tobi ist mehr als nur froh dar├╝ber.

W├Ąhrend Astrid die Steffi besuchen geht, die sie in Yangon kennengelernt hat und sich auch noch in Mandalay befindet, bleibe ich den Rest des Tages bei Tobi und k├╝mmere mich um ihn.

Am Abend ist er dann soweit wieder auf dem Damm, dass wir zu viert ins Shan Ma Ma Restaurant gehen k├Ânnen, um gemeinsam zu Abend zu essen.

Das Essen ist hervorragend und mit Steffi verstehen wir uns total gut.

So geht der heutige Tag ohne gr├Âssere Ereignisse zu Ende und da wir den ganzen Tag im Zimmer verbracht haben, haben wir heute keine Bilder gemacht.

 

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