04.05.2017, Ankunft in Split

Das Bellen eines Hundes, weckte uns am frühen Morgen. Die Sonne ging gerade auf und wir verliessen unser warmes Bett um uns für die Fahrt nach Split, vorzubereiten. Wir entfernten die Windschütze und räumten unsere Utensilien rein. Leider war die Konfitüre ausgelaufen, und so mussten wir zuerst noch den Kühlschrank saubermachen, bevor wir losfahren konnten. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir in Split an und befanden uns mitten in der morgendlichen Rush Hour. Hupen, empörtes Rufen und Fluchen, ein bisschen wie in Budapest.

Wir machten uns auf die Suche nach einem Parkplatz in der Nähe des Stadtzentrums und nach dreimal um die Blöcke fahren, wurden wir fündig. Wir öffneten die Hecktüren und assen zuerst mal was zum Frühstück und tranken Saft, lösten ein Parkticket und machten uns anschliessend auf den Weg ins Stadtzentrum. Split gehört zu den klassischen Städten die von aussen nach nichts aussehen und trotzdem voller Überraschungen stecken.

Am Hafen unten erstreckte sich eine wunderschöne Promenade, von Palmen gesäumt und gespickt mit kleinen Restaurants und Bars. Das Wasser strahlend blau und die kleinen Parks sehr gepflegt. Wir schossen ein paar Bilder und beobachteten die vielen Leute, die herumschlenderten. Ein Tor führte uns in das Städtchen rein. Direkt beim Eingang fand ein Fischmarkt statt und die Einheimischen boten uns ihren tollen Fang an. Frischer Fisch, am Morgen erst gefangen, da bekam man gleich Lust! Wir bestaunten die Vielfalt und amüsierten uns über die Verkäufer, die vor dem Mittag schon fleissig Bier tranken.

Wir gingen weiter, entlang durch enge Gassen, alten Stadtmauern und grüne Parks. Bei einer Touristeninformation blieben wir kurz stehen um uns nach einem Campingplatz in Nähe des Stadtzentrums zu erkundigen und bekamen einen guten Tipp. Wir einigten uns darauf, zwei Tage hierzubleiben und machten uns auf den Weg zurück zu unserem Auto. Wir machten uns auf die Suche nach dem Campingplatz und dort angekommen, bekamen wir einen wunderschönen Platz direkt am Meer.

Wir richteten uns ein, und genossen den Blick aufs Wasser. Der Campingplatz ist wunderbar gelegen und gepflegt. In der Bucht hatte es hunderten von Möwen, doch irgendwie klang es eher, wie in einem riesigen Katzenpalast, weil die Möwen die ganze Zeit miauartige Rufe ausstiessen. Wir beobachteten die Möwen und lachten. Am Abend kochten wir etwas zum Znacht und freundeten uns mit unseren deutschen Nachbarn, Gabi und Michi an. Wir sassen bis am Abend spät mit Ihnen draussen und unterhielten uns über dies und das. Es war ein sehr schöner Abend.

Später gingen wir dann sehr müde ins Bett.

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