15.04.2017. Ab nach Slowenien!

Heute Morgen wurden wir von den Regentropfen geweckt, die auf unser Klappdach prasselten und keiner von uns hatte so richtig Lust, aufzustehen und sich in den Regen hinaus zu wagen. Leider blieb uns nichts Anderes übrig also standen wir auf, zogen uns so schnell wie möglich an und schauten, dass wir von unserem Plätzchen wegkamen. In Lenti, einer kleinen Stadt kurz vor der slowenischen und kroatischen Grenze, hielten wir an um einzukaufen. Da heute Ostersamstag ist und die nächsten zwei Tage die Läden geschlossen hatten, war natürlich auch in Lenti um acht Uhr in der Früh, der Teufel los. Wir standen mit unseren wenigen Sachen bis zu zwanzig Minuten an. Wenigstens konnten wir uns mit einem netten ungarischen Herrn unterhalten, der sich sehr für unsere Reise interessierte. Er wünschte uns viel Glück, ehe wir bezahlten und uns wieder auf den Weg machten.

Als wir den Laden verliessen, hatte es zum Glück auch noch aufgehört zu regnen und zwischen den Wolken, drückte die Sonne durch. Das hob natürlich unsere Stimmung 🙂

Bald schon überquerten wir die Landesgrenze und liessen Ungarn hinter uns. Wir fuhren nach Slowenien, um dort die nächsten vier Tage zu verbringen.

Wir fuhren durch slowenisches Hinterland in die Ortschaft Maribor, einer Stadt ziemlich nahe an der österreichischen Grenze und suchten dort eine Übernachtungsmöglichkeit, doch leider fanden wir keine. Mit unserem Stellplatzführer hatten wir leider auch nicht sonderlich viel Glück, denn der führte uns nach einer Stunde zum zweiten Mal in die Irre. Nun hatten wir ja zum Glück noch ein Handy und Internet, also suchten wir weiter nach einem anderen Platz. Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt, wurden wir in Celje schliesslich fündig.

Wir fanden einen kleinen Campingplatz der so versteckt war, dass wir ihn ohne Adresse wohl niemals gefunden hätten. Dankbar dass wir ihn gefunden hatten, meldeten wir uns gleich für eine Übernachtung an. Ziemlich k.o. von der vielen Fahrerei und den kurvigen Strassen, genossen wir einen tollen Nachmittag, holten Blogbeiträge nach und sortierten Fotos.

 

 

 

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