16.11.2018. Snowy River Nationalpark

Am nächsten Morgen hßpfen wir als erstes unter die Dusche und da es Tobi ein bisschen besser geht, entschieden wir uns weiterzufahren.
Also räumen wir nach Dusche, Frßhstßck und Kaffee zusammen und machen uns auf den Weg zum Snowy River Nationalpark.

Nachdem wir ein StĂźck dem Meer entlang gefolgt sind, verlassen wir die KĂźste und fahren Richtung Australisches Hochland.
Die Strasse wird steiler, die Wälder dichter und die Vegetation ändert sich, sowie die Luft die langsam kßhler wird.

Wir verlassen die Hauptstrasse und machen uns auf den Weg zu den Raymond Creek Falls die irgendwo im Nirgendwo des Nationalparks sind.
Es geht durchs Niemandsland auf kleinen und engen Kiesstrassen, wo wir ein paar Warane auf dem Weg antreffen, welche sich auf der Strasse sonnen.
Auch die Zikaden sind heute in Topform und zirpen so laut, dass einem die Ohren klingeln wenn man das Fenster hinunterkurbelt.

Beim Parkplatz der Raymond Creek Falls angekommen steigen wir aus und fßllen unseren Rucksack mit Wasser, crèmen uns wegen der starken Sonne ein und machen uns zu Fuss auf den Weg zu den Wasserfällen.
Leider ist von den Wasserfällen nicht mehr viel zu sehen, denn dafßr hat es eindeutig zu wenig Wasser.

DafĂźr hat sich unten ein Teich gebildet der als Wasserquelle fĂźr die Wildtiere essentiell ist und wo somit auch ein Lebensraum fĂźr sie geschaffen wurde.
Wir kehren zum Auto zurĂźck und fahren weiter, denn wir wollen dabei noch eine Offroad Strecke fahren.
Kurz darauf kommt auch schon die Abzweigung zur Offroad Strecke und wir schalten den 4×4 ein sowie die Untersetzung da es schon am Anfang ziemlich steil hinuntergeht.

Die Strecke wurde erst gerade frisch bearbeitet und alle Äste und Baumstämme wurden beseitigt damit man problemlos durchfahren kann.
Die Abhänge die wir hinunterfahren sind sehr steil und haben Bodenwellen dazwischen um die Abfahrt ein wenig zu bremsen, dasselbe hat es aber auch beim Hochfahren und man sieht nie so recht, was dahinter ist, was das Fahren interessant aber auch schwierig macht.

Es folgt eine kurze Wasserdurchfahrt durch einen Bach und weiter geht es steil bergauf, wo wir einen Lagerplatz finden und heute Nacht dableiben werden.
Wir richten uns ein und machen ein Lagerfeuer, wo wir zwei Steaks grillieren und Kartoffeln in Folie darin backen.

Wir befinden uns bei diesem Platz auf Ăźber 1000m was erstaunlich hoch ist fĂźr Australien und auch dementsprechend kĂźhl, sobald die Sonne hinter den Bergen verschwindet.

Nach dem Essen wollen wir eigentlich noch eine Weile draussen am Feuer sitzen, jedoch macht uns schon wieder der Regen einen Strich durch die Rechnung.
Zum Glßck haben wir die Zähne schon geputzt und die Standheizung eingeschaltet, denn es fängt gleich kräftig an zu schßtten.

Also lassen wir es fßr heute Abend gut sein und kriechen in unsere Schlafsäcke, plaudern noch ein bisschen und gehen bald darauf zu Bett.

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