15.09.2019. Wir nĂ€hern uns langsam aber sicher Duschanbe 😊

Wir bekommen in dieser Nacht nur sehr wenig Schlaf, dank den vielen Truckfahrern, die hier ebenfalls ĂŒbernachtet haben und mit ihren lauten Motoren einen riesigen LĂ€rm veranstalteten.
Wenig ausgeschlafen setzen wir uns an den FrĂŒhstĂŒckstisch und schĂŒtten Schwarztee in uns rein um wach zu werden.

Anschliessend rÀumen wir zusammen und fahren los, die letzten Meter dem Panji entlang, bevor wir anschliessend den Abzweiger Richtung Duschnabe nehmen, weg von Afghanistan und der schönen Bergwelt.
Ein Military und Police Checkpoint spĂ€ter, fahren wir ĂŒber weites Weideland, Ă€hnlich wie in der Mongolei nur um einiges trockener.
Hier sieht es schon wieder ganz anders aus, es hat mehr Menschen und die Dörfer sind grösser.

In einer grösseren Stadt essen wir was zu Mittag und fahren dann weiter in Richtung Duschanbe, welches nicht mehr so weit entfernt ist.

Die Strecke zieht sich und unterwegs stossen wir auf das Denkmal, dass damals den Fahrradfahrern gewidmet wurde, die an dieser Stelle von tadschikischen Extremisten getötet wurden.
Dies passierte vor knapp einem Jahr und macht mich sehr traurig.
Menschen die mit dem Fahrrad ein Abenteuer erleben wollten, sich mutig auf die harte Strecke des Pamir Highways aufgemacht und hier total unnötig den Tod gefunden haben, etwas, dass einem zu denken gibt.
So stehen wir also da und betrachten die Gedenkstafel, hÀngen ebenfalls eine Schleife an das Fahrrad dass hier aufgestellt wurde.

Die Strasse ist dicht befahren und ununterbrochen lÀuft der Verkehr, es ist laut, heiss und staubig.
Wir fahren weiter und versuchen in Nurak an einem grossen Stausee einen Übernachtungsplatz zu finden, was wieder ziemlich schwierig ist, weil die Besiedlung hier immer dichter wird.

Am Ende landen wir beinahe auf einem MilitÀrareal, werden dort wieder weggeschickt und finden dann auf einem unbebauten GelÀnde doch noch eine Ecke, in der wir mit zwei Fahrzeugen stehen können.
Zum Abendessen wÀrmen Tobi und ich noch den Rest der Pasta vom Vortag auf, dazu futtern wir noch ein wenig Melonen.

Wir lassen den Tag bei Mondschein ausklingen, wir sind viel gefahren und da der Schlafmangel vom Vortag sich bemerkbar macht, gehen wir ausnahmsweise mal frĂŒh zu Bett.

 

 

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