12.01.2018. Arbeitstag und geniales Essen

Morgens kurz nach halb sieben wache ich auf, weil unsere Zimmernachbarn lautstark miteinander diskutieren und die Wände so dünn sind, dass wir sogar die Sprache erkennen. Sie sprechen japanisch.

Genervt stehe ich auf und klopfe an die Zimmertür der beiden Frauen um sie höflich zu bitten, etwas leiser zu sprechen.

Danach gehe ich wieder ins Bett und auch Tobi legt sich nochmals hin.
Später stehen wir endgültig auf und treffen uns mit Melanie und Matthias zum Frühstück, es gibt zwei Scheiben Toast, deutsche Butter und Konfitüre, dazu ein Stück Bananenkuchen.
Für uns absolut in Ordnung und nach einer Tasse Kaffee, fühlen wir uns auch schon halbwegs fit.

Nach dem Frühstück brechen Tobi, Melanie und Matthias auf um wandern zu gehen, ich hingegen nutze die Zeit, am PC wieder einmal richtig für Ordnung zu schaffen.
Ich ziehe mich ins Zimmer zurück, setze mich aufs Bett und schreibe die letzten zwei Blogbeiträge, sortiere hunderte von Bildern, lade an die fünf Beiträge hoch, richte eine FB Seite ein, schreibe Mails und so weiter.

Im Nu sind vier Stunden vergangen, die Tür öffnet sich und Tobi kommt rein, verschwitzt aber zufrieden. Sie sind zu einem Stausee hochgefahren und wollten da ursprünglich durch den Dschungel laufen, leider konnten sie aber den Weg nicht finden, der laut MapsMe hier sein sollte. Also haben sie einfach die Tour um den See gemacht, welche genau so schön und vielfältig gewesen ist.

Nachdem alle geduscht haben, machen wir uns zu viert auf den Weg zu einem Burger Restaurant das Melanie und Matthias irgendwo im Internet gefunden haben.

Wir setzen uns auf die Stühle, bestellen etwas zu essen und plaudern. Die Burger sind gut, sogar die Pommes sind geniessbar, was hier echt selten der Fall ist.
Nach dem Essen gehen wir zurück zu unserer Unterkunft, wo Tobi sich erst mal hinlegt und ich mit meinem Zeug am PC weitermache.

Wieder vergeht die Zeit wie im Flug und es ist bereits acht Uhr abends als ich den anderen zwei schreibe, ob sie Bock hätten, gemeinsam zu Abend zu essen.
Kurze Zeit später machen wir uns auf den Weg, bringen dem Koch vom Vortag dabei noch den Regenschirm zurück und setzen uns dann in eines der Restaurants.

Das coole an diesen Restaurants ist, dass sie in der Regel nur einer Halle bestehen, wo jeder seinen eigenen Stand hat. Der eine bringt die Getränke, dann gibt es verschiedene Küchen wo man hingehen und bestellen kann, welche sie einem dann an den Tisch bringen.

Wir bestellen verschiedene Sachen: Beef and Pork Satay Spiesse, Omeletts mit gebratenen Austern für Melanie und Matthias, Bah ku teh, Asam Laksa Suppe und Ice Lemon Tea.
Das Essen ist der Hammer, eigentlich haben wir hier bisher immer sehr gut gegessen.

Nach dem Essen gehen wir zurück zur Hutton Lodge, setzen uns an einen der Tische im Eingangsbereich und zeigen Melanie und Matthias die Bilder und Videos, unserer bisherigen Reise.

Als es schon spät ist, gehen wir dann bald ins Bett.

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