09.06.2017. Sofia, Tag 1

Die Sonne ging auf und die Vögel zwitscherten, als wir gegen neun Uhr aufstanden und in die grosse Gemeinschaftsküche des Hostels schlenderten, um zu frühstücken. Wir setzten uns an den Tisch und beobachteten Darko bei der Arbeit, der für das Reinigen der Zimmer und die Reservierungen zuständig ist. Gerade war er eher damit beschäftigt, auf dem Balkon herumzuhängen und zu rauchen, als zu arbeiten.

Da wir aufgrund einer Reservation das Zimmer wechseln mussten, liessen wir unser Gepäck gleich bei ihm und warteten darauf, dass unser neues Zimmer fertig bezugsbereit war.

Währenddessen unterhielt ich mich lange mit einem Australier namens Cameron, der schon ziemlich weit herumgekommen ist und mir diverse Geschichten erzählen konnte. Das ist immer das coolste an den Hostels, man trifft Leute aus der ganzen Welt und jeder hat eine spannende Geschichte zu erzählen.

Als unser Zimmer fertig war, stellten wir unser Gepäck hinein und machten uns auf den Weg, um die Stadt zu besichtigen.

Da wir uns im Nähviertel und sozusagen im Herzen der Altstadt befanden, spazierten wir zuerst durch den Markt wo uns diverse lokale Spezialitäten und Früchte, Gemüse, sowie Käse, Fisch und Fleisch angeboten wurden. Wie immer eine sehr interessante Angelegenheit. Danach besichtigten wir diverse Kirchen, ältere Gebäude, die Mall, sowie der grosse Stadtpark, usw. Sofia hat in vielerlei Hinsicht viel zu bieten. Überall in den Gassen gab es winzige Läden wo z.B. Nur Duschmittel, Shampoo und andere Haarprodukte angeboten wurden. Im nächsten laden fand man dann einen Schlüsselmacher oder einen kleinen Shop, der nur Alkohol verkaufte oder Süsswaren. Auch Stände mit verschiedenen Nussarten, sowie frischgebrannten Mandeln und Studentenfutter, fand man hier an jeder Ecke. Eine echt coole Stadt!

Am späten Nachmittag kehrten wir ins Hostel zurück um zu duschen und uns für den Abend fertigzumachen, denn wir wollten essen gehen. In einer kleinen Gasse, abseits der grossen Fressmeile, fanden wir ein tolles Restaurant.

Wir assen super lecker und zudem noch sehr günstig. Für insgesamt etwa fünfundzwanzig Franken, hatten wir eine Vorspeise, zwei Hauptgänge, ein Dessert und zwei Getränke konsumiert. Name des Restaurants; Before After, Breakfast and Diner.

Danach spazierten wir durch den grossen Stadtpark und bewunderten die zahlreichen Springbrunnen und die beleuchteten Gebäude ringsum.

In der Mall waren befanden sich viele Leute und auch wir schlenderten herum, auf der Suche nach einem guten Club.

Im Rock’n rolla wurden wir dann fündig und lachten uns in der Karaoke Hall halbtot, als die betrunkenen Briten sich als glamouröse Sänger versuchten, was eher grässlich als gut klang. Wir tranken etwas und wechselten zwischen den beiden Floors hin und her, eher wir uns um halb drei Uhr morgens, auf den Rückweg zu unserem Hostel machten.

Dort angekommen, fielen wir dann müde ins Bett.

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