14.04.2017 Lagerfeuerstimmung 😉

Diesmal war es ein Specht, der uns weckte. Er pickte mit seinem Schnabel hartnĂ€ckig auf den Baumstamm ein, in der Hoffnung, ein reichhaltiges FrĂŒhstĂŒck vorzufinden. Wir beobachteten ihn eine Weile, ehe wir selbst die Beine aus unserem gemĂŒtlichen Bett schwangen, um unseren morgendlichen TĂ€tigkeiten nachzugehen.

Nachdem alles zusammengerĂ€umt und das Dach zugeklappt war, besprachen wir den nĂ€chsten Teil unserer Route. Nach kurzem hin und her, einigten wir uns, und fuhren los. Unterwegs wollten wir noch unsere WasservorrĂ€te auffĂŒllen, vor allem das Wasser zum Abwaschen ging uns langsam aus. Leider gibt es hier in Ungarn keine Dorfbrunnen, wo man einfach schnell anhalten und nachfĂŒllen kann. Mir kam die Idee, bei einem Pferdehof anzuhalten, da die meisten dort Englisch sprache, weil sie den Touristen, Ausritte anboten.

So machten wir das auch und fanden kurze Zeit spĂ€ter ein Schild, wo UnterkĂŒnfte, Ausritte, Angelsport und Übernachtungen angeboten wurden. Kurzerhand bogen wir ab und folgten der Strasse bis zu einem grossen Hof, der wunderbar in der Natur eingebettet war. Dort trafen wir eine Frau mit zwei Kindern an und fragten sie, ob wir unsere WasservorrĂ€te auffĂŒllen dĂŒrften. Sie nickte und zeigte uns, wo wir Wasser herholen konnten. Wir fĂŒllten unsere Kanister auf und unterhielten uns noch ein bisschen mit ihr. Danach fuhren wir nach KaposvĂ r, einer kleinen Stadt auf unserer Route, jedoch war dank Karfreitag tote Hose, also gingen wir weiter. Langsam nĂ€herten wir uns der kroatischen Grenze, wĂ€hrend wir durch das ungarische Hinterland fuhren. Unterwegs hielten wir in einem kleinen Dorf bei einem GemĂŒsehĂ€ndler und kauften frisches GemĂŒse, Knoblauch und Eier.

Er bot uns darauf noch frische Radischen an und die sahen so fein aus, das wir auch noch ein Bund von denen nahmen. Wir wuschen sie und assen je eine davon und sie waren mega fein.

 

SpÀter hatten wir dann richtig Hunger und hielten in einem kleinen Dorf an, um etwas zu Mittag zu essen. Wir hatten noch Brot und Aufschnitt, also setzten wir uns damit an einen Picknicktisch, in einem kleinen Park und beobachteten die Leute, die an der kleinen Tankstelle nebenan anhielten um zu tanken und mit dem Tankwart zu plaudern.

Nach dem Mittag ging es weiter mit unserer Fahrt und wir fuhren durch diverses ungarisches Hinterland, der Grenze entlang die nach Kroatien fĂŒhrte. Irgendwann ging’s dann mal wieder von der Strasse weg, fĂŒr die Suche nach einem Schlafplatz. Wir fanden einen Platz am Waldrand mit Blick auf ein paar Felder und relativ nahe an der Hauptstrasse.

Hier genossen wir einen gemĂŒtlichen Nachmittag, jonglierten mit BĂ€llen, warfen sie uns zu und lachten viel. Gegen den Abend machten wir ein Lagerfeuer, grillierten Steaks und tranken Wein und Bier.  😊 SpĂ€ter ging’s dann ins Bett, wĂ€hrend es in der Nacht zu regnen anfing.

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